BERUFSSCHULE: Kommission weist Vorwürfe an GBS-Rektor zurück

Vor einer Woche sind happige Vorwürfe an GBS-Rektor Lukas Reichle öffentlich geworden. Nun weist sein Aufsichtsgremium diese zurück.

Regula Weik
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Das Gewerblichen Berufs- und Weiterbildungszentrum St.Gallen (GBS) erlebt stürmische Zeiten wegen ihres Rektors Lukas Reichle. (Bild: Ralph Ribi (Ralph Ribi))

Das Gewerblichen Berufs- und Weiterbildungszentrum St.Gallen (GBS) erlebt stürmische Zeiten wegen ihres Rektors Lukas Reichle. (Bild: Ralph Ribi (Ralph Ribi))

Regula Weik

Der Rektor des Gewerblichen ­Berufs- und Weiterbildungszentrums St. Gallen (GBS), Lukas Reichle, sieht sich seit einer Woche mit harscher Kritik konfrontiert. In einem anonymen Schreiben wurden happige Vorwürfe an ihn laut; von rüdem Führungsstil und Vetternwirtschaft ist die Rede. Die Recherchen dieser Zeitung zeigen: Die Kritik wurde nicht zum ersten Mal laut. Reichle hat eine direkte Stellungnahme bisher abgelehnt. Ebenso die von Gian Bazzi präsidierte Berufsfachschulkommission des GBS. Sie ist das Aufsichtsorgan der Schulleitung.

Gestern nun hat die Kommission in einer Medienmitteilung ihre «tiefe Betroffenheit über die Art und Weise von Aufnahme und Bearbeitung der Vorwürfe» ausgedrückt. Sie habe Fragen zu den Vorwürfen diskutiert und inhaltlich geklärt. Die Kommissionsmitglieder stünden «aufgrund der bekannten Fakten weiterhin geschlossen und unein­geschränkt» hinter dem Rektor und seinem Führungsteam. Zudem habe sich die Kommission überzeugen können, dass «trotz der entstandenen Aufregung» der Unterricht «in gewohnt guter und zielführender Weise» durchgeführt worden sei und werde.