Berger wollen weiterhin eigenständig bleiben

BERG SG. Die Berger sind noch immer fest entschlossen, als Dorf eigenständig zu bleiben - wenn auch nicht mehr so wild wie 2007. In einer Umfrage, deren Ergebnisse der Gemeinderat im aktuellen Mitteilungsblatt publiziert, sprechen sich 70 Prozent der Befragten für die Selbständigkeit aus.

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BERG SG. Die Berger sind noch immer fest entschlossen, als Dorf eigenständig zu bleiben - wenn auch nicht mehr so wild wie 2007. In einer Umfrage, deren Ergebnisse der Gemeinderat im aktuellen Mitteilungsblatt publiziert, sprechen sich 70 Prozent der Befragten für die Selbständigkeit aus. 2007 waren es noch rund 80 Prozent.

Gleichzeitig sprechen sich aber 51 Prozent oder laut Gemeinderat «eine sehr kleine Mehrheit» für Abklärungen zu einer möglichen Fusion aus. Von den in Frage kommenden Gemeinden würden sich die Berger am ehesten zu Steinach hingezogen fühlen. Gespräche mit dem dortigen Gemeindepräsidenten hätten aber gezeigt, dass Fusionsverhandlungen derzeit ausser Diskussion stünden, eine verstärkte Zusammenarbeit aber geprüft werden solle. Eine grosse Mehrheit von 79 Prozent befürwortet hingegen ein Vollamt für den Gemeindepräsidenten mit zusätzlichen Beamtungen. Der Gemeinderat merkt hier an, dass die Kandidaten dafür bei einer Wahl ein klares Anforderungsprofil erfüllen müssten. Schliesslich müssten sie in der Lage sein, bestimmte Ämter überhaupt führen zu können. In seiner Mitteilung zeigt sich der Gemeinderat überdies erfreut über die hohe Rücklaufquote der Umfragebogen von gut 54 Prozent.

Vor dem Hintergrund grosser personeller Umwälzungen hatte der Gemeinderat vergangenes Jahr eine Bevölkerungsumfrage in die Wege geleitet, wie Berg künftig organisiert werden soll. Damals hatte sich abgezeichnet, dass sowohl Gemeindepräsident Paul Huber als auch Gemeindeschreiber Bruno Huber Ende 2016 in den Ruhestand treten. Nun teilt der Gemeinderat mit, dass Bruno Huber aufgrund seiner Krankheit die Arbeit nicht wieder aufnehmen kann. (jw)