Berger interessiert ihr Schulhaus

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Berg SG Am 21. Mai stimmen die Bergerinnen und Berger über die Sanierung und Erweiterung des Schulhauses Bühl ab. Es ist bereits der dritte Anlauf zum selben Thema. Ein Grund, warum das Geschäft 2014 an der Urne ab­gelehnt worden war, lag in der schlechten Kommunikation seitens der Gemeinde. Nach dem Neustart sieht das nun völlig anders aus. Die Baukommission unter dem Präsidium von Gemeinderat Christian Würth, aber auch Gemeindepräsident Sandro Parissenti und Schulratspräsidentin Anneliese Leitner legen viel Wert auf regelmässige und offene Kommunikation. Bereits Mitte Februar luden sie zum Infoabend, der mit rund 70 Anwesenden gut besucht war.

Vergangenen Montag konnten sich Interessierte erneut aus erster Hand über das netto rund 6,4 Millionen Franken teure Schulhausprojekt informieren lassen. Circa 55 Personen nutzten die Gelegenheit, wie Sandro Parissenti sagt. Seitens der Gemeinde habe man das Projekt bewusst nur nochmals kurz vorgestellt, um den Anwesenden genug Zeit zu lassen für Fragen. Diese seien zahlreich erfolgt, etwa zu behindertengerechten Duschen und WCs oder zum Mittagstisch. Der Grundtenor sei sehr wohlwollend gewesen sei, stellt der Gemeindepräsident erfreut fest. «Die Bürgerinnen und Bürger haben sich positiv mit dem Thema beschäftigt», sagt Parissenti. Die Verantwortlichen der Gemeinde seien deshalb zuversichtlich, was den Ausgang der Abstimmung betreffe. (cor)