Berg plant den Wandel

An der Bürgerversammlung waren die Projekte Schulraumerweiterung und Einheitsgemeinde Thema. Für den Schulrat stellten sich drei Kandidierende vor.

Lea Müller
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Berg SG. Von 596 Stimmberechtigten nahmen 130 an der Bürgerversammlung teil. Schulratspräsidentin ad interim Sabin Aepli informierte die Stimmbürger über Veränderungen im Lehrkörper und in den Behörden.

Drei Kandidaten, drei Sitze

Marietta Ochsner kandidiert für das Amt der Schulratspräsidentin. Die zweifache Mutter arbeitet bei der Staatskanzlei St. Gallen. Walter Regli stellt sich zur Wahl als Nachfolger der zurücktretenden Schulrätin Sabin Aepli. Der Familienvater arbeitet als Unternehmensberater. Für den freien Sitz in der Geschäftsprüfungskommission kandidiert Jürgen Leitner. Der Swissair-Pilot wohnt seit 16 Jahren in Berg. Diskussionslos stimmten die Anwesenden der Rechnung 2010 und dem Voranschlag 2011 der Primarschulgemeinde zu. Die Rechnung schliesst um 117 649 Franken besser ab als budgetiert. Für das laufende Jahr wird mit einem Finanzbedarf von 1,36 Millionen gerechnet. Das sind 43 100 Franken weniger als im Budget 2010.

Die Bürgerversammlung stand im Zeichen des Wandels. Karin Huber informierte als Mitglied des Kernteams über den aktuellen Stand der Vorbereitungen für die Einheitsgemeinde. Fünf Sitzungen hätten bereits stattgefunden. An der Versammlung im Herbst werde der Bürgerschaft ein Gutachten vorgelegt. Ziel sei es, die Einheitsgemeinde per 1. Januar 2013 einzuführen. Gemeindepräsident Paul Huber sprach über den zusätzlichen Raumbedarf der Schule. In nächster Zeit werde eine Baukommission bestimmt.

Adolf Röösli geehrt

Diskussionslos hiessen die Stimmbürger die Rechnung 2010 der Politischen Gemeinde gut, die mit einem Aufwandüberschuss von 194 650 Franken abschloss. Budgetiert waren 53 600 Franken. Die Schlechterstellung von 141 050 Franken wird der Reserve belastet. Der Voranschlag 2011 basiert auf einem gleichbleibenden Steuerfuss von 128 Prozent. Er sieht einen Aufwandüberschuss von 113 300 Franken vor. Auch der Voranschlag wurde diskussionslos genehmigt. Zum Abschluss wurde Schlossbesitzer Adolf Röösli als neuer «Kopf des Jahres» geehrt.

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