Bereit für Schnäppchenjagd

Am 11. Januar findet im Arboner Seeparksaal wieder ein grosser Flohmarkt mit über 200 Ständen statt. Dort finden die Besucher fast alles ausser Waffen und ausgestopften Tieren.

Markus Schoch
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Ein altes Grammophon stösst am Flohmarkt auf Interesse. (Archivbild: me)

Ein altes Grammophon stösst am Flohmarkt auf Interesse. (Archivbild: me)

ARBON. Der Aufwand ist gross, die Vorfreude noch grösser. Der Arboner Jakob Auer organisiert mit seiner Familie und Freunden aus Wittenbach am 11. Januar zum drittenmal einen Flohmarkt im Seeparksaal – über 30 Leute helfen mit. Der Erfolg motiviere ihn weiterzumachen, sagt Auer. Die gesamte zur Verfügung stehende Fläche ist wieder belegt. Diesmal sind 90 Aussteller aus der ganzen Ostschweiz und vereinzelt darüber hinaus dem Ruf von Auer gefolgt. Im Saal selber wird es 172 Stände geben, dazu nochmals je 20 im Foyer und auf der Bühne – mehr geht aus Platzgründen nicht.

Über 1000 Besucher

Die meisten Teilnehmer sind nicht zum ersten Mal dabei. «80 Prozent waren schon einmal hier», sagt Auer. Offenbar gefalle ihnen der Anlass. Zum Verkauf mitbringen können die Aussteller im Prinzip alles. Mit zwei Ausnahmen: «Ich will keine ausgestopften Tiere und keine Waffen», sagt Auer. Einzig Sackmesser toleriere er. Die Besucher sind in der Vergangenheit trotzdem in Scharen gekommen. Zuweilen gab es fast kein Durchkommen im Seeparksaal. «Es waren beide Male zwischen 1000 und 2000 Schnäppchenjäger», sagt Auer. Genaue Zahlen hat er nicht. Was er aber weiss: «Wir haben zuletzt über 1000 Würste und rund 600 Portionen Ghackets mit Hörnli in der Festwirtschaft verkauft.»

Das Datum Anfang Jahr sei ideal. «Es ist sonst nicht viel los.» Zudem sei das Angebot des Flohmarkts sehr breit. Sogar Kinder kommen auf ihre Rechnung. Apropos Rechnung: Autofahrer müssen neu fürs Parkieren beim Seeparksaal zahlen.

«Ist mein Hobby»

Für Auer ist die Organisation des Flohmarktes Hobby. «Des Geldes wegen müsste ich es sicher nicht machen. Es bereitet mir einfach Spass.» Der SP-Stadtparlamentarier ist selber oft an Flohmärkten anzutreffen – als Käufer und Verkäufer. Er hat extra zwei Garagen gemietet, wo er seine Schätze lagert, an die er unter anderem bei Hausräumungen kommt.

Flohmarkt: So, 11. Januar, 8 bis 16 Uhr, Seeparksaal; Türöffnung für Aussteller um 5 Uhr.