Bereit für Experimente

Der naturwissenschaftliche Unterricht im Gymnasium Friedberg findet seit kurzem im renovierten Südosttrakt statt. Gestern wurde dieser offiziell eingeweiht.

Linda Müntener
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Die Mitglieder der Schulleitung Alessandro Bonaria, Lukas Krejci und Sebastian Lamm (v.l.) in einem der neuen Schulzimmer. (Bild: Linda Müntener)

Die Mitglieder der Schulleitung Alessandro Bonaria, Lukas Krejci und Sebastian Lamm (v.l.) in einem der neuen Schulzimmer. (Bild: Linda Müntener)

Aus der Werkstatt im Untergeschoss ist ein heller, grosszügiger Gruppenraum geworden. Die Wände sind weiss gestrichen, die Türen gelb. Auch die restlichen Räume im Südosttrakt des Gymnasiums Friedberg in Gossau sind kaum wieder zu erkennen – da waren sich die rund 40 Gäste an der Einweihungsfeier gestern nachmittag einig.

Neue Labortische

Innert sechs Wochen wurde der Trakt saniert. Den Ausschlag für die Renovation hatte das neue Schwerpunktfach «Physik und Anwendungen der Mathematik» gegeben. Um die Unterrichtsbedingungen für naturwissenschaftlich interessierte Schüler zu verbessern, wurden die Räume energetisch und infrastrukturmässig renoviert. Prorektor Sebastian Lamm führte die Interessierten gestern durch den Trakt und demonstrierte dabei gleich den neuen Labortisch. «Hier gibt es nun eine Augendusche sowie einen Notschalter», sagte er. «Zur Sicherheit bei Experimenten.»

Mit dabei auf dem Rundgang war Stiftungsratspräsident Daniel Lehmann. In seiner Rede zur Einweihung sprach er von «bewegten Zeiten» für das Gymnasium. Und meinte damit auch die geplanten Sparmassnahmen des Stadtrates. «Wir werden mit allen Mitteln versuchen, diese zu bekämpfen», sagte er. Der Stiftungsrat werde sich in den kommenden Wochen mit den Details befassen.

Attraktivität steigern

Daniel Lehmann ist überzeugt, dass die Sanierung und das neue naturwissenschaftliche Schwerpunktfach die Attraktivität des Gymnasiums Friedberg steigern. «Wir sind gerüstet für die Zukunft», sagte er. Noch ist jedoch einiges zu tun. Die Sanierungsarbeiten bei der Fassade sind noch nicht abgeschlossen. Zudem soll neben der neuen Cafeteria eine Terrasse entstehen. «Ein Bereich, wo die Schülerinnen und Schüler in Ruhe lernen können», sagte Rektor Lukas Krejci. Bis Anfang Oktober sollen dann auch diese Arbeiten abgeschlossen sein.