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Bereit für den zweiten Wahlgang

Am Sonntag treten Susanne Looser-Rohner (CVP) und Andrea Schön (SP) im zweiten Wahlgang für den vakanten Sitz im Thaler Gemeinderat an. Beide haben in den vergangenen Monaten nochmals die Werbetrommel gerührt.
Linda Müntener
Susanne Looser-Rohner Kandidatin Gemeinderat, CVP (Bild: sso)

Susanne Looser-Rohner Kandidatin Gemeinderat, CVP (Bild: sso)

THAL. Sie kommen beide aus Buechen und wollen beide den vakanten Sitz im Thaler Gemeinderat: Susanne Looser-Rohner (CVP) und Andrea Schöb (SP). Am kommenden Sonntag entscheiden die Thaler Stimmberechtigten im zweiten Wahlgang, wer von den beiden das Rennen macht.

Zweiten Wahlgang verschoben

Der Thaler Gemeinderat setzte diesen zweiten Wahlgang ursprünglich auf den 18. Oktober an. Da an diesem Datum die Erneuerungswahlen für National- und Ständerat stattfinden, könne das Stimmbüro aber nicht mit zusätzlichen Abstimmungs- oder Wahlvorlagen belastet werden, begründet der Rat. Deshalb habe er diese kommunale Wahl auf den 27. September verschoben. Im ersten Wahlgang Mitte Juni traten noch drei Kandidatinnen an. Bei einer vergleichsweise hohen Stimmbeteiligung von knapp 50 Prozent erreichte aber keine das absolute Mehr. Miriam Tobler (FDP), die am wenigsten Stimmen erhalten hatte, zog sich daraufhin zugunsten von Andrea Schöb zurück.

Mit Flyern oder Standaktion

Am meisten Stimmen erreichte im ersten Wahlgang Susanne Looser-Rohner. Mit ihr will die CVP-Ortspartei weiterhin den Sitz der zurückgetretenen Gemeinderätin Regula Laux behalten. «Für den zweiten Wahlgang haben wir einen Flyer in jeden Haushalt der Gemeinde verschickt, und ich war an diversen Gemeindeanlässen präsent», sagt Looser-Rohner. Wie im ersten Wahlgang habe sie aber bewusst darauf verzichtet, «die Gemeinde mit Wahlplakaten zu überziehen». «Deshalb sieht man derzeit mein Antlitz lediglich auf den dafür vorgesehenen offiziellen Infotafeln in Thal, Staad, Buechen und Altenrhein.»

Auch Andrea Schöb hat die Werbetrommel gerührt. An der Zwetschgenchilbi Anfang September in Altenrhein war sie mit einem Stand beide Tage präsent. «So konnte ich der Bevölkerung die Gelegenheit geben, mit mir ins Gespräch zu kommen», sagt Schöb. Als Anreiz habe sie einen Wettbewerb durchgeführt, bei dem Fragen über alle drei Ortsteile der Gemeinde Thal zu beantworten waren. Für die Kinder gab es ein Geschicklichkeitsspiel. «Zudem habe ich nochmals A2-Plakate aufgehängt, die allerdings zum grossen Teil von <Fans> mitsamt Brettern wieder abmontiert wurden», sagt Schöb und schmunzelt.

«Es wird spannend»

Ihre Chancen einzuschätzen, sei sehr schwierig, sagen beide Kandidatinnen. «Insbesondere da die FDP eine Wahlempfehlung für die Kandidatin der SP ausgesprochen hat», sagt Looser-Rohner. Als Grund dafür habe man ihr erklärt, dass seit einem Wahlgang vor Jahren noch «eine Rechnung zwischen den Parteien offen sei». «Ich denke und hoffe, dass die Stimmbürger sich von solchen alten Geschichten nicht zu sehr beeinflussen lassen und mir wiederum die meisten Stimmen geben werden.»

Andrea Schöb hofft ebenfalls, dass es am Sonntag für sie reichen wird, «da die FDP mir ihre Unterstützung mit dem Verzicht ihrer Kandidatin zugesichert hat». Trotzdem unterschätze sie den Leistungsausweis ihrer Konkurrentin und vor allem das Netzwerk des Altenrheiner CVP-Kantonsrats Felix Bischofberger nicht. «Auf alle Fälle wird es spannend.»

Andrea Schöb Kandidatin Gemeinderat, SP (Bild: lim)

Andrea Schöb Kandidatin Gemeinderat, SP (Bild: lim)

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