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Beno bei den Bäuerinnen

Die Bäuerinnen aus der Region Fürstenland trafen sich am Mittwoch in Bernhardzell zur jährlichen Tagung. Das Motto lautete «möglichst einfach».
Ives Bruggmann
Die Ländlerformation Chaschtehöckler. (Bild: Ives Bruggmann)

Die Ländlerformation Chaschtehöckler. (Bild: Ives Bruggmann)

BERNHARDZELL. Als Anita Hinder die knapp 300 Frauen am Mittwoch zur Bäuerinnentagung begrüsste, musste sie etwas zugeben. «Wir sind froh, dass nicht alle gekommen sind, denn wir hätten gar nicht mehr Platz zur Verfügung gehabt», sagte sie spasseshalber in Anspielung auf das volle Mehrzweckgebäude in Bernhardzell.

Die Bäuerinnen von Bernhardzell waren turnusgemäss wieder an der Reihe, die Regionaltagung zu organisieren. «An vielen Abenden haben wir gebastelt und das Programm auf die Beine gestellt», sagt Präsidentin Marlis Inauen. Sie hätten das Jahresprogramm etwas gekürzt, dafür etwas mehr gebastelt. Das Resultat waren über 200 Hasen als passende Frühlingsdekoration, sei es auf den Tischen oder auf der Bühne.

Mönch und Gassenarbeiter

Als Vertreter Bernhardzells stellte der Gemeinderat Daniel Fürer den Bäuerinnen die Gemeinde Waldkirch und vor allem das Dorf Bernhardzell vor. Als Referent luden die Bernhardzeller Bäuerinnen den ehemaligen Franziskanermönch, heutigen Familienvater und Gassenarbeiter Beno Kehl ein. Kehl erlangte vor einigen Jahren Berühmtheit, als ihm von der katholischen Kirche untersagt wurde, ehrenamtlich als Seelsorger zu arbeiten. Dies, weil er den Franziskanerorden verlassen hatte, um eine Familie zu gründen. Passend zum Motto «möglichst einfach» erzählte er aus seinem Leben als Mönch Beno, als Mensch, als Vater und als Gassenarbeiter.

Musik aus Brülisau

Nebst Bratwurst und Bürli sowie Kaffee und Kuchen bekamen die Bäuerinnen auch noch Musik geboten. Die Ländlerformation Chaschtehöckler aus Brülisau brachte Appenzeller Klänge ins Bernhardzeller Mehrzweckgebäude.

Am Ende zog Marlis Inauen ein positives Fazit zur diesjährigen Bäuerinnentagung in Bernhardzell. «Die Vernetzung der Bäuerinnen untereinander steht auch heute noch im Zentrum der Tagung», sagte sie. Auch wenn Geselligkeit nicht fehlen dürfe. Für diesen Austausch habe man einen würdigen Rahmen geboten. Ganz nach dem Motto «möglichst einfach».

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