Benimmregeln für Jugendliche

Gerade im Bewerbungsgespräch ist es wichtig, dass Jugendliche selbstbewusst und sicher auftreten. Genau das können sie im Projekt «Ich bin mehr – mach mehr aus dir!» lernen. Das Casting zu den Workshops findet morgen Samstag statt.

Elina Grünert
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Rollenspiel: Wie man sich im noblen Restaurant richtig verhält. (Bild: pd)

Rollenspiel: Wie man sich im noblen Restaurant richtig verhält. (Bild: pd)

Speziell Jugendliche sind oft unsicher und haben wenig Selbstbewusstsein. Dem will das Projekt «Ich bin mehr – mach mehr aus dir!» entgegenwirken. Dort lernen die Teilnehmer nicht nur, wie man sich an offiziellen Anlässen verhält, sondern auch wie man sich gesund ernährt.

Knigge kann auch Spass machen

Die Offene Jugendarbeit West organisiert die Workshops, die von der Jugendarbeit Basel entwickelt wurden. Projektleiterin Sue Hofer erklärt, dass alle Interessierten zuerst an einem Casting teilnehmen müssten, denn die Teilnehmerzahl sei beschränkt. Das Casting ist öffentlich und findet morgen Samstag,14 bis 17 Uhr, im Jugendtreff Lollypop an der Rechenstrasse 5 statt. «Ich bin mehr» sei für Oberstufenschüler gedacht, die sich mit sich selber auseinandersetzen und selbstbewusster werden wollen, sagt Hofer.

«In den Workshops am 27. und 28. November lernen die Teilnehmer auf eine lockere Art, wie man sich in der Erwachsenenwelt verhält», sagt Hofer. Zuerst arbeiten die Teilnehmer mit einem Theaterpädagogen an ihrer Haltung und an ihrem Auftreten. Im zweiten Teil erklärt dann ein Knigge-Experte, wie man sich an einem Bewerbungsgespräch verhält und welche Regeln bei Tisch gelten. Zu einem selbstbewussten Auftreten gehört auch, dass man sich gut fühlt. Deshalb bereiten die Teilnehmer mit einer Sterne-Köchin einen gesunden Apéro zu. Am Schluss der Workshops können die Jugendlichen bei ebendiesem Apéro ihr Gelerntes zeigen.

Neues Selbstbewusstsein

Das Ziel des Projektes sei, die Teilnehmer mutiger zu machen, damit sie zu sich selber stehen. «Die Jugendlichen wissen gar nicht, was für einzigartige Menschen sie sind. Das möchten wir ihnen zeigen.»