Beispielhafte Standortförderung

Frau Schorer, wie kam es zur Gründung des Vereins IT St. Gallen unter Mitwirkung der Stadt?

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Isabel Schorer Leiterin Standortförderung der Stadt St. Gallen (Bild: chris mansfield (© Chris Mansfield))

Isabel Schorer Leiterin Standortförderung der Stadt St. Gallen (Bild: chris mansfield (© Chris Mansfield))

Frau Schorer, wie kam es zur Gründung des Vereins IT St. Gallen unter Mitwirkung der Stadt?

Isabel Schorer: Als Stadtpräsident Thomas Scheitlin und ich Unternehmen der IT-Branche besuchten, wurde uns immer wieder gesagt, es gebe in der Stadt und in der Region St. Gallen einen Fachkräftemangel. Das war 2013 der Auslöser der Gründung mit dem Ziel, den IT-Cluster St. Gallen bekannt zu machen.

Der Verein ist jung, was bewirkt die Bündelung der Kräfte?

Schorer: Der Verein IT St. Gallen erlebte gerade seine erste Hauptversammlung. Wir sind auf einem guten Weg, um nicht zu sagen: Es handelt sich hier um eine beispielhafte Standortförderung. Die Zahl der Unternehmen, die Mitglied von IT St. Gallen sind, ist auf 38 angestiegen. Die Firmen bestreiten das Budget von 340 000 Franken für das laufende Jahr ohne Unterstützung der öffentlichen Hand.

Was bringt der Verein den IT-Firmen und der Stadt konkret?

Schorer: Gemessen an der Einwohnerzahl ist St. Gallen nach Zürich die Wirtschaftsregion der Schweiz mit den meisten IT-Jobs. Wenn es uns gelingt, das bekannt zu machen, bekommen die Firmen gute Fachkräfte und die Stadt neue Steuerzahler. (dwi)