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«Bei der Sicherheit können wir kein Auge zudrücken»

Nachgefragt

Das Blumengeschäft Kumari fleurs in Horn darf keine Blumentöpfe mehr aufs Trottoir beim Bahnhofplatz stellen. Betagte Menschen reagierten darauf mit der Aktion «Pro Kumari». Horns Gemeinderatsschreiber Andreas Hirzel nimmt Stellung.

Andreas Hirzel, was sind die Gründe für die Intervention der Gemeindeverwaltung?

Die Gemeinde freut sich, in Horn ein starkes und attraktives Gewerbe zu haben, und dazu gehört natürlich auch Kumari fleurs. Es ist jedoch Aufgabe der Gemeinde, alle Anliegen aus der Bevölkerung ernst zu nehmen.

Was heisst das konkret?

Kumari fleurs liegt beim Primarschulhaus. Für viele Kinder führt der Schulweg direkt am Blumengeschäft vorbei. In der Vergangenheit sind immer wieder Meldungen besorgter Eltern bei der Gemeinde eingegangen, wonach aufgrund ausgestellter Waren oder wegen eines parkierten Fahrzeugs auf dem Trottoir Kinder und Fussgänger auf die Strasse hätten ausweichen müssen.

Es gibt aber Leute, die freuen sich an den Blumen, wie die Aktion «Pro Kumari» zeigt.

Ein Trottoir ist die für die Fussgänger bestimmte Verkehrsfläche, welche den Fussgängern ­Sicherheit bietet. So sah sich die Gemeinde veranlasst, das Blumengeschäft darauf aufmerksam zu machen. Wir bedauern, dass der Brief beim Blumengeschäft auf Unverständnis stösst, und wären bei Fragen oder Unklarheiten für ein persönliches Gespräch sehr gerne bereit gewesen. Dieses wurde jedoch nie gesucht.

Erhalten Sie oft Meldungen wegen zugestellter Fusswege?

Es gibt immer wieder Meldungen über Werbetafeln oder andere Hindernisse auf dem Trottoir, die wir ernst nehmen und mit den Verantwortlichen besprechen.

Kann die Verwaltung nicht ab und zu ein Auge zudrücken?

Die Gemeinde ist für die Aufsicht zuständig. Gerade bei der Sicherheit darf kein Auge zugedrückt werden. Dies wäre unverantwortlich. Hinzu kommt, dass Toleranz je nach Betrachter auch als Willkür ausgelegt werden könnte.

Die Gleichbehandlung aller Gewerbetreibenden ist der Verwaltung und dem Gemeinderat demnach wichtig.

Die Gemeinde versteht sich als zuverlässiger Partner für alle Gewerbetreibende in Horn. Ein gemeinsames Zusammenwirken kann jedoch nur erfolgreich sein, wenn beide Seiten fair und zuverlässig sind. Zuverlässigkeit zeichnet sich auch durch Gleichbehandlung aus. (dwi)

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