Begegnung im Bundeshaus

Mörschwil/Bern. Einen Tag vor den Bundesratswahlen statteten 16 Schülerinnen und Schüler der Maturaklasse des Gymnasiums Untere Waid mit Geschichtslehrer Remo Wäspi dem Bundeshaus einen Besuch ab.

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Flankieren Jakob Büchler: Mörschwiler Schülerinnen und Schüler. (Bild: zVg.)

Flankieren Jakob Büchler: Mörschwiler Schülerinnen und Schüler. (Bild: zVg.)

Mörschwil/Bern. Einen Tag vor den Bundesratswahlen statteten 16 Schülerinnen und Schüler der Maturaklasse des Gymnasiums Untere Waid mit Geschichtslehrer Remo Wäspi dem Bundeshaus einen Besuch ab. Eine lange Fahrt und eine strenge Eingangskontrolle mit Metalldetektor lag hinter ihnen, als sie die Tribüne betraten, um dem Geschehen im Nationalratssaal zu folgen.

Bundesrat Leuenberger sprach

Der Eindruck war sehr ernüchternd. Bundesrat Leuenberger spricht und niemand hört ihm zu. Der Saal ist halb leer. Wer noch da ist, ist in die Zeitung vertieft. Oder diskutiert mit dem Nachbarn. Nehmen die Parlamentarierinnen und Parlamentarier ihre Arbeit nicht ernst? Der St. Galler CVP-Nationalrat Jakob Büchler hatte gleich eine Antwort auf die Fragen bereit.

Er wies darauf hin, dass die Mitglieder des Rates die Geschäfte bereits von Vernehmlassungsverfahren, von vorberatenden Kommissionen her kennen und auch in den Fraktionen schon von Spezialisten orientiert worden waren. Wichtig sei vor allem die Anwesenheit der Mitglieder bei Abstimmungen.

Begegnung mit Jakob Büchler

Büchler stellte sich den Fragen der Schülerinnen und Schüler. Zu Beginn orientierte er über den Betrieb und die Abläufe bei den Geschäften im Nationalrat.

Er nahm Stellung zum Kopftuchverbot, zum Minarettverbot und anderen Themen. Büchler verriet auch, dass er Karin Keller-Sutter wähle.

Interessant waren auch die Erläuterungen zu Geschichte und Architektur des Bundeshauses. Sie wurden von einem sachkundigen Bundeshausführer erteilt, welcher die Schülerinnen und Schüler anhand der Schriften im Innern des Bundeshauses mit Humor auf ihre Lateinkenntnisse prüfte. (R.W.)