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Beeren, Äpfel und Minikiwis

Nina Rudnicki
Der «Beeribuur» Roman Schildknecht in seinem Hofladen in Mörschwil. Im Moment haben Äpfel Hochsaison. (Bild: Nina Rudnicki)

Der «Beeribuur» Roman Schildknecht in seinem Hofladen in Mörschwil. Im Moment haben Äpfel Hochsaison. (Bild: Nina Rudnicki)

Kisten voller Äpfel türmen sich vor dem Hofladen von Dominika und Roman Schildknecht im Weiler Beggetwil in Mörschwil. Es ist ein kalter Morgen. Davon lässt sich Roman Schildknecht aber nicht abhalten. Denn es ist gerade Apfelernte-Zeit. Mehrere tausend Bäume wachsen auf dem Land rund um den Betrieb. Elstar, Gala, Rubinette, Sissired und Zari sind nur einige Sorten, die im Hofladen verkauft werden. In den Regalen stehen ausserdem Kisten mit Birnen. Über den Winter werden vor allem Äpfel, Apfelsaft und hausgemachte Konfitüre verkauft. Der Laden in Beggetwil 476 hat während des ganzen Jahres von Montag bis Samstag geöffnet. Da er etwas versteckt liegt, weist ein Schild an der Schulstrasse den Weg zum Beeribuur, wie Schildknecht seinen Betrieb nennt.

Früher weideten Kühe, heute wachsen Früchte

An Beeren gibt es im Herbst hauptsächlich noch eine Spätsorte der Heidelbeeren. «Diese sind allerdings die schmackhaftesten und meine persönliche Lieblingssorte», sagt Roman Schildknecht. Den Betrieb hat er 2009 von seinem Vater übernommen. Im gleichen Zuge beschloss er damals, keine Kühe mehr zu halten und das Land statt als Weidefläche als Anbaufläche zu nutzen. So hat er beispielsweise 900 Kiwibäume gepflanzt. Seither verkauft er die Minikiwis nicht nur in seinem Hofladen, sondern auch über Grossverteiler. «Ganz auf Früchte umzustellen, ist mir leicht gefallen», sagt der 35-Jährige. «Denn dafür habe ich mich schon als Kind am meisten interessiert.» In seinem Hofladen verkauft Schildknecht aber nicht nur eigene Produkte, sondern auch Gemüse, Eier und Honig von befreundeten Landwirten. «Dadurch haben wir ein grösseres Sortiment und ein Kunde kann bei uns alles einkaufen, was er braucht», sagt er. Jeweils freitags, so auch heute, sind die Schildknechts zudem mit einem Stand am Bauernmarkt in St. Gallen anzutreffen. Und auch in Herisau haben sie samstags einen Verkaufsstand.

Frisches vom Hof ist nach wie vor beliebt

Manchmal fahren Kunden aus Herisau auch unter der Woche extra nach Mörschwil, um beim Beeribuur einzukaufen. Und eine Kundin aus Zürich deckt sich immer mit einem Vorrat an verschiedenen Konfitüren von Dominika Schildknecht ein. Ihren Hofladen wollen sie und Roman Schildknecht auch in den kommenden Jahren weiterführen. «So lange die Nachfrage stimmt, passt das für uns», sagt er. Er sei zuversichtlich. Die Leute würden gerne frisch vom Hof einkaufen. Das sei schon so gewesen, als seine Eltern den Hofladen vor über 20 Jahren eröffnet hatten.

Bild: Nina Rudnicki

Bild: Nina Rudnicki

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