Bedenken gegen Neubau für die Tagesbetreuung ernst nehmen

«St. Georgen: Anwohner kritisieren Neubau-Standort», Ausgabe vom 3. November

Judith Seitz und David Jud
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In St. Georgen gibt es immer mehr Kinder. Das ist eine erfreuliche Tatsache. Für die wachsende Schar muss jedoch genügend Schulraum und eine Tagesbetreuung bereit gestellt werden. Freiwillige Schulhausangebote tragen für berufstätige Eltern zu einer hohen Standortattraktivität bei. Sie sind wichtig für die Lebensmodelle vieler Familien, gerade in einem fortschrittlichen Quartier wie St. Georgen. Als Eltern zweier Kinder im Vorschulalter sprechen wir uns entschieden für eine baldige Lösung für die künftige Betreuungsinfrastruktur aus. Die Standortevaluation der Stadt für den dringend notwendigen Neubau einer Tagesbetreuungsstätte scheint uns seriös und durchdacht. Bei der Wahl des Standorts an der Gotthelfstrasse wurde unter anderem eines der wichtigsten Kriterien für den Betrieb einer Tagesbetreuung berücksichtigt, nämlich die Nähe zum Hebel-Schulhaus und zu mehreren Kindergärten. Der vorgeschlagene Standort liegt in einer Zone für öffentliche Bauten und Anlagen. Und dieser Standort wäre von den Schulkindern und Kindergärtlern relativ sicher zu Fuss erreichbar.

Die Kritikpunkte einer kleinen Gruppe von Anwohnerinnen und Anwohnern sollten unseres Erachtens aufgegriffen und ernst genommen werden. Mit einer weitsichtigen Architektur und einer überzeugenden Umgebungs- und Strassenraumgestaltung ist eine bedarfsgerechte Tagesbetreuung am Standort Gotthelfstrasse möglich und sinnvoll. Und sie ist hier nicht zuletzt auch in absehbarer Zukunft realisierbar.

Judith Seitz und David Jud

Wenigerstrasse 11, 9011 St. Gallen

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