Bedarf an Pflege geht zurück

Region Rorschach. Ruedi Stambach, Präsident der Spitex Rorschach/Rorschacherberg, konnte über 60 Interessierte zur Hauptversammlung begrüssen.

Merken
Drucken
Teilen

Region Rorschach. Ruedi Stambach, Präsident der Spitex Rorschach/Rorschacherberg, konnte über 60 Interessierte zur Hauptversammlung begrüssen. In seinem Jahresbericht wies er auf die Veränderungen in der Pflegefinanzierung hin, die eine gewisse Kostenverlagerung von der institutionalisierten Pflege zur Pflege durch die Spitex mit sich bringt. Dies und weitere Gründe haben zu einem Rückgang im Bedarf an Pflegeleistungen geführt. Er hat sich im Einzugsgebiet der Spitex auf gut 120 Personen eingependelt. Ergänzend zur Spitex übernimmt die Pro Senectute in Absprache mit der Spitex weitere Pflege- und Betreuungsleistungen für pflegebedürftige und betagte Personen.

Die Zusammenarbeit mit der Spitex Goldach/Mörschwil/Untereggen wurde weitergeführt und ausgebaut. Zur Lösung der Raumknappheit der Spitex Rorschach/Rorschacherberg wurde eine Vorstudie erstellt, um im Rorschacherberger Pflegeheim Pelago Räume für die Spitex zu schaffen. Es könnte dort ein Pflege-Kompetenzzentrum für die Region entstehen, in dem die vorhandenen Mittel und Potenziale besser genutzt werden könnten.

Dank eines Legats und unerwartet hoher Einnahmen von Mitgliedern und Spenden (insgesamt 95 000 Franken) konnte das budgetierte Defizit 2010 von 40 000 Franken in ein leichtes Plus umgewandelt werden. (st.)