Bauzonen intensiver nutzen, ausdehnen und umlagern

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Eine Mehrheit der 16 öffentlich aufliegenden Umzonungen betreffen bestehendes Bauland. Flächenmässig ins Gewicht fallen die Zonenplanänderungen St. Fiden/Bachstrasse, St. Fiden/Lindentalstrasse und Steinachstrasse/Schellenacker. Die stehen in Zusammenhang mit der laufenden Testplanung St. Fiden-Heiligkreuz. Um Um- und Aufzonungen geht es im Wolfganghof, in der Liebegg, auf dem Girtannersberg, im Gebiet Bruggwiesen und an der Unteren Langgasse. Bestandteil des jetzt öffentlich aufgelegten Paktes an Zonenplan­änderungen ist auch eine Umzonung an der Rechenstrasse von der Wohn- in die Wohn-Gewerbe-Zone. Damit wird die Voraussetzung geschaffen, dass hier allenfalls ein neues Busdepot mit kommerzieller Nutzung auf dem Dach gebaut werden kann. Für dieses Geschäft liegt auch ein Rodungsgesuch öffentlich auf.

Mit drei der Zonenplanänderungen wird als Ergänzung zu bestehendem zusätzliches Bauland geschaffen. Bedeutendstes Geschäft ist dabei die Ruckhalde: Hier soll nach Inbetriebnahme des Eisenbahntunnels die Zahnradstrecke abgebaut und das ganze Areal mit Wohnungen überbaut werden. Eine zweite Einzonung ist im Gebiet Oberschachen an der Martinsbruggstrasse geplant; damit soll das bestehende Industriegebiet abgerundet werden. Eine kleinere Neueinzonung ist im Guggeienhof geplant. In weiteren Gebieten wird Bauland umgelagert. Das ist der Fall im Waldacker/Lerchenfeld, im Gebiet Gübsenstrasse/Egg sowie Im Grund und in der Liebegg im Riethüsli. (vre)

Pläne im Internet www.stadt.sg.ch

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