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BAUBEITRAG: Ein deutliches Ja zum Olma-Neuland

Die Olma-Messen können expandieren: Mit knapp 72 Prozent Ja haben die Stimmberechtigten der Stadt am Sonntag einen 18-Millionen-Baubeitrag für eine Überdeckung der Stadtautobahn gutgeheissen.
Daniel Wirth
Die Autobahn soll einen Deckel (rot) erhalten, auf dem eine neue grosse Olma-Halle gebaut werden könnte. (Bild: Visualisierung PD)

Die Autobahn soll einen Deckel (rot) erhalten, auf dem eine neue grosse Olma-Halle gebaut werden könnte. (Bild: Visualisierung PD)

«Die klare politische Zustimmung ist für uns eine ebenso klare Verpflichtung und ein Auftrag, uns weiter mit voller Kraft für die Wettbewerbsfähigkeit der Messe- und Kongressstadt St.Gallen einzusetzen»: Mit diesem Satz wird Direktor Nicolo Paganini in einem Communiqué der Olma-Messen zitiert. 17792 Stadtsanktgallerinnen und Stadtsanktgaller sagten gestern Ja zu einem 18-Millionen-Beitrag an die Überdeckung der Stadtautobahn auf einer Länge von rund 200 Metern beim östlichen Portal des Rosenberg-Tunnels. 6945 Stimmberechtigten hatten ein Nein eingelegt. Stadträtin Maria Pappa wertete das deutliche Abstimmungsergebnis als «ein gutes Zeichen». Die Olma-Messen hätten einen guten Ruf, sagte die Vorsteherin der Direktion Planung und Bau. FDP-Stadtparlamentarier sprach von einem «Superresultat». Die Stimmberechtigten stünden hinter dem Grossprojekt und hätten Verantwortung für die Region bewiesen. Bei der Überdeckung der Stadtautobahn und der neuen Olma-Halle 1, die bis 2024 darauf entstehen solle, handle es sich um eine «Leuchtturm-Investition».

Das klare Abstimmungsresultat ist keine Überraschung: Sämtliche politischen Parteien hatten sich hinter der Vorlage gestellt. Peter Olibet, Präsident der SP-Stadtpartei, sagte, die Zustimmung zum Projekt sei gross. Der Parlamentarier erwartet nun vom Stadtrat und von der Olma-Leitung, dass diese auf die Forderung der SP eingehen, wie er sagt. Olibet meint damit die Durchlässigkeit des Messeareals, die Nutzung des Dachs der 12500-Quad­ratmeterhalle und das Aushandeln von erschwinglichen Tarifen für das Mieten von Olma-Hallen. Die Olma-Messen möchten das Projekt nun vorantreiben, wie sie gestern mitteilten. Noch in dieser Woche soll die Präqualifikation zum Projektwettbewerb ausgeschrieben werden. Nach dem Präqualifikationsentscheid wollen die Olma-Messen Ende April den Projektwettbewerb lancieren. Das Grossprojekt löst Investitionen von total 163,4 Millionen Franken aus. Die Überdeckung der A 1 kostet 41,6 Millionen.

Der Kanton steuert zwölf Millionen Franken bei

An die Überdeckung der Autobahn zahlt der Kanton zwölf Millionen Franken; der Kantonsrat stimmte dem Kredit in der Februarsession zu. Der Bau der stützenfreien Messehalle kostet 121,8 Millionen Franken.

Voraussetzung für die Realisierung des Grossprojekts sind Zonenplanänderungen. Auch die Eigentumsverhältnisse von Teilen des Olma-Areals zwischen Stadt und Olma-Messen werden bereinigt, genauso das Baurecht.




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