Bauarbeiter und Bagger haben die Pendler abgelöst

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Neubau Die Rathausunterführung ist derzeit eine Grossbaustelle. Wo bis vor eineinhalb Monaten täglich Tausende von Pendlerinnen und Pendlern hindurchströmten, herrscht jetzt emsiges Treiben von Bauarbeitern, Baggern und anderen Baumaschinen. Das riesige Loch zwischen dem Bahnhofgebäude und dem Rathaus lässt die Dimensionen des neuen Aufgangs auf den Bahnhofplatz zumindest erahnen. Auch die Grösse der neuen Rathausunterführung, die auf beiden Seiten mit Läden ausgestattet und am südlichen Ende von acht auf dreizehn Meter verbreitert wird, zeichnet sich bereits ab. Unter den Stützen für die Gleise und das Dach des Bahnhofs klafft ein grosser Hohlraum, neben dem die alte Unterführung auf der rechten Seite geradezu winzig wirkt.

«Die Arbeiten gehen planmässig vor­an», sagt Urs Honold, Gesamtprojekt­leiter von SBB Infrastruktur. Trotz des schwierigen, weil sumpfigen Baugrunds sei es bisher zu keinen Verzögerungen gekommen. Derzeit werde immer noch Material abgetragen. Danach muss der Grundwasserspiegel abgesenkt werden, ehe mit dem Bau der Unterführung begonnen werden kann.

Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember wird die Rathausunterführung im Rohbau wiedereröffnet, allerdings erst die (teilweise neuen) Zugänge auf die Perrons 1 bis 4. Anschliessend wird das nördliche Ende der Unterführung fertiggestellt. Die durchgängige Nord-Süd-Verbindung wird gemäss Urs Honold ab Herbst 2018 wieder möglich sein. Ebenfalls bis Dezember dieses Jahres entsteht die neue Ankunftshalle zwischen Bahnhofgebäude und Rathaus, ein rund 20 Meter breiter und 15 Meter hoher Glaskubus. (dag)

www.sbb.ch/sg