BAUARBEITEN: Endlich sicherer zu Fuss

Die Verkehrsführung an der Promenadenstrasse in Rorschach hinkt seit dem Bau des Stadtlifts hinterher. Vor allem der Langsamverkehr litt am Verkehrsknotenpunkt. Dies soll sich demnächst ändern.

Jolanda Riedener
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Nun wird der Weg vom und zum Stadtlift für Fussgänger näher und sicherer. (Bild: Marcel Muttner)

Nun wird der Weg vom und zum Stadtlift für Fussgänger näher und sicherer. (Bild: Marcel Muttner)

Jolanda Riedener

jolanda.riedener@tagblatt.ch

Fussgänger, Velofahrer, Postauto und Autos treffen an der Kreuzung bei der Promenadenstrasse hinter dem Stadtlift aufeinander. Seit 2012 führt dieser Fussgänger und Velofahrer bequem von den Perrons des Rorschacher Hauptbahnhofs hoch zur Bushaltestelle. Vor allem zu den Stosszeiten am Morgen und zum Feierabend war der Knotenpunkt gefährlich und nicht den neuen Gegebenheiten mit dem Stadtlift angepasst. Durchschnittlich 1000 Fahrten macht der stark frequentierte Lift pro Tag.

Nun sind die Arbeiten zur Umgestaltung in den letzten Zügen. 2014 hat die Stadt das Projekt der Firma EWP AG, Effretikon in Auftrag gegeben. Die Firma Walo Bertschinger AG ist seit Oktober 2016 mit der Umsetzung beschäftigt. Die neue Verkehrsführung ist Schnittstelle zwischen dem öffentlichen Verkehr, dem Bring- und Abholverkehr sowie dem Langsamverkehr. Auch optisch sollte die bauliche Anpassung etwas hergeben, aber vor allem die Sicherheit für die Fussgänger erhöhen.

Mitte Juli sollen Arbeiten abgeschlossen sein

Neu ist der Fussgängerstreifen auf der Höhe des Stadtliftes platziert. Rampen sollen den Verkehr beruhigen. Wartehäuschen und Einbuchtungen für Bus und Postauto sind gegenüberliegend. Für Privatautos werden Plätze erstellt, auf denen bis zu 10 Minuten Parkieren erlaubt ist.

Derzeit sind die Arbeiter mit dem Erstellen der Betonplatte auf der Fahrspur seewärts beschäftigt. Mitte Juni sei diese ausgehärtet und könne befahren werden, sagt Polier Martin Wider. Die Fahrbahn und das Wartehäuschen auf der gegenüberliegenden Seite sind bereits fertig. Im nächsten Schritt folgen Belagsarbeiten im Strassenabschnitt Richtung Rorschacherberg. «Hier werden Schwellen auf der Fahrbahn angebracht», sagt Wider. Dann werde auch das Lichtsignal verkürzt, das derzeit den Verkehr regelt. Man sei im Zeitplan etwas hinterher, Wider rechnet aber damit, die Arbeiten Mitte Juli abschliessen zu können. Danach folgen Spenglerarbeiten an den Wartehäuschen und Bepflanzungen.