Bastien Girod fordert Stop der Geothermie

Nach dem Erbeben der Stärke 2,0 vom vergangenen Mittwoch fordert der Grünen-Nationalrat und ETH-Energieforscher Bastien Girod einen Stop des Geothermie-Projekts im Sittertobel. Man wisse nicht, ob noch weitere Beben folgten, sagte Girod gestern gegenüber dem «Blick».

Drucken
Teilen

Nach dem Erbeben der Stärke 2,0 vom vergangenen Mittwoch fordert der Grünen-Nationalrat und ETH-Energieforscher Bastien Girod einen Stop des Geothermie-Projekts im Sittertobel. Man wisse nicht, ob noch weitere Beben folgten, sagte Girod gestern gegenüber dem «Blick». Städte seien keine geeigneten Standorte für die Erprobung von Geothermie.

In St. Gallen ist man anderer Meinung. «Wir gehen nach wie vor davon aus, dass es möglich ist, an diesem Standort das Projekt erfolgreich durchführen zu können», konterte Geothermie-Projektleiter Michael Sonderegger im «Blick». Ohnehin werde nichts erprobt, sondern ein bewährtes hydrothermales System angewendet, das im Ausland schon dutzendfach umgesetzt worden sei. Die Geothermie könne nicht an einem entlegenen Ort erforscht werden. Ziel sei schliesslich, das städtische Fernwärmenetz zu speisen. (hae)

Aktuelle Nachrichten