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Banker jäten im Rebberg

Gärtner statt Finanzhai: Kürzlich haben Mitarbeitende der Raiffeisenbank Rorschacherberg-Thal den Rebberg am Steinig Tisch in Thal von Unkraut befreit.
André Eberhard, Vorsitzender der Bankleitung, jätet im Rebberg. (Bild: pd)

André Eberhard, Vorsitzender der Bankleitung, jätet im Rebberg. (Bild: pd)

THAL. Banker und Frondienst? Das passt für viele nicht zusammen. Doch neun Mitarbeitende der Raiffeisenbank Rorschacherberg-Thal beweisen das Gegenteil. Sie haben sich kürzlich in bequemes Schuhwerk und robuste Arbeitshosen gesteckt, um den Rebberg am Steinig Tisch in Thal von lästigem Unkraut zu befreien. Dabei haben sie mehrere Stunden geackert und gejätet, bis die ganze Fläche vom Pflanzenwucher befreit war. «Für einmal hatte der Regen was Gutes: Die Pflanzen liessen sich relativ leicht aus der Erde reissen», sagt André Eberhard, Vorsitzender der Bankleitung.

Für saubere Rebstockböden

Wichtig für das Gedeihen der Reben ist die Bodenpflege. Das heisst, der Luft-, Humus- und Wasserhaushalt des Bodens muss geregelt, übermässiges Unkrautwachstum verhindert werden, so dass genügend Nährstoffe im Boden freigesetzt werden können. Heute setzt der Weinbauer immer mehr kombinierte Bodenpflegesysteme ein: Gründüngungspflanzen zwischen den Rebzeilen, mehrmaliges Mähen oder Walzen. Erwünschte Unkräuter werden gefördert, unerwünschte verdrängt, unter den Rebstöcken wird der Boden sauber gehalten.

Banker, die anpacken

Die Verantwortlichen des Rebberges waren begeistert vom Einsatz der Banker: «Wir hätten nicht gedacht, dass sie über so viele Stunden hinweg so tatkräftig mithelfen», sagt Ivo Moser von der Rebbergpflege. Deshalb findet die Aktion auch nächstes Jahr wieder statt. Zwar werden dafür häufig auch arbeitslose Menschen eingesetzt – und diesen will man die Arbeit nicht wegnehmen –, trotzdem können ein paar zusätzliche Hände sicher nicht schaden. (N.S./pag)

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