Bank in Berg nach Brand wieder geöffnet

BERG SG. Vermummte Täter versuchten vergangene Woche erfolglos, den Bancomaten der Raiffeisenbank Regio Arbon in Berg zu sprengen. Feuer brach aus. Nur dank dem Einsatz der Feuerwehr konnte ein Übergriff der Flammen auf die Schalterhalle verhindert werden. Der Bancomat wurde total zerstört.

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BERG SG. Vermummte Täter versuchten vergangene Woche erfolglos, den Bancomaten der Raiffeisenbank Regio Arbon in Berg zu sprengen. Feuer brach aus. Nur dank dem Einsatz der Feuerwehr konnte ein Übergriff der Flammen auf die Schalterhalle verhindert werden. Der Bancomat wurde total zerstört. Die Geschäftsstelle musste geschlossen werden. Seit Montag hat die Bank ihre Tore nun wieder geöffnet. Der Sachschaden beträgt rund 100 000 Franken.

Es riecht nach Rauch

Die Spuren des Brandes sind auch rund eine Woche nach dem Anschlag noch nicht alle verschwunden. «Eine Spezialfirma hat die Schalterhalle und das Office gereinigt und dem Rauchgeruch den Kampf angesagt», sagt André Kobelt, Vorsitzender der Bankleitung Raiffeisenbank Regio Arbon. Sie hätten einen prima Job gemacht, trotzdem rieche es noch ein wenig nach Verbranntem. «Die Arbeiten waren sehr aufwendig», ergänzt Kobelt. Er hoffe, dass durch das Ein-und-Aus-Gehen der Kunden in kurzer Zeit auch der letzte Rauchgeruch aus der Geschäftsstelle verwinde.

Das Wichtigste für den Bankleiter war und ist, dass sich beim Brand niemand verletzt hat. Dass die Bank eine Woche geschlossen blieb, sei bedauerlich, «aber die Kunden konnten in diesen Tagen in die Geschäftsstellen in Steinach oder Arbon ausweichen». Deshalb sei keine Notfalllösung errichtet worden.

Neuer Bancomat

Betreffend Sicherheit sieht Kobelt keinen Nachholbedarf. «Der Alarm wurde nach kurzer Zeit ausgelöst», sagt er. Das Wichtigste sei, dass die Täter nicht an das Geld gekommen sind. Das zeige möglichen Nachahmungstätern, dass in Berg nicht so einfach Geld gestohlen werden kann. «In kleineren Gemeinden kommt es immer wieder zu solchen Zwischenfällen, da weniger Menschen auf der Strasse sind», sagt Gian Andrea Rezzoli, Sprecher der Kantonspolizei. Und etwas Gutes hat der Vorfall für die Bankkunden: «In rund zwei Monaten gibt es einen nagelneuen Bancomaten», sagt Kobelt. (ren)

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