Bald zurück in der alten Heimat

Der Oldtimerclub Saurer sieht endlich Land: Er ist jetzt Eigentümer der Halle im Presswerk. Und hofft, das Schaudepot Ende Mai, ein Jahr später als ursprünglich geplant, eröffnen zu können.

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Die Sparte Militärfahrzeuge ist auch vertreten. (Bild: Max Eichenberger)

Die Sparte Militärfahrzeuge ist auch vertreten. (Bild: Max Eichenberger)

Seit wenigen Tagen ist der Old­timerclub Saurer (OCS) Eigen­tümer des nördlichen Hallenteils im ehemaligen Saurer-Presswerk. Eine Million Franken hat der OCS für den Kauf aufgebracht. In der Halle wird der OCS ein Schaudepot einrichten, bestückt mit Oldtimerfahrzeugen, Motoren und anderen Exponaten, die nicht im Saurer-Museum am See Platz gefunden haben. Diese Fahrzeuge und Maschinenteile lagerte der Verein umständehalber auswärts – dezentral in teils behelfsmässigen Unterständen. Bald können sie nun zusammengeführt und einem Publikum zugänglich gemacht werden: So kommt sozusagen ein Stück Geschichte zurück ins Saurer WerkZwei. HRS hat die Fassade und das Dach saniert. Der OCS übernimmt den Innenausbau, der mit einfachen Mitteln gemacht wird. In einer Hallenecke hat inzwischen die Arbon Energie AG eine Trafostation errichtet. Diese dient künftig der Versorgung des rasant in Entwicklung begriffenen Areals mit Elektrizität.

Ein Brand, der bei Schweissarbeiten auf dem Dach ausgebrochen war, hatte die Bereitstellung der Halle verzögert «und teil­weise geleistete Arbeit zunichte­gemacht», blickt OCS-Präsident Ruedi Baer auf ein bewegtes Jahr zurück. Zunächst war geplant ­gewesen, die Halle im Mai 2016 zu beziehen. Dieser Termin entpuppte sich bald als zu optimistisch gesetzt. Jetzt hat Baer die Einweihung ein Jahr später im ­Fokus: Ende Mai 2017 – «wenn denn alles gut geht». Der Termin beim Grundbuchverwalter war für ihn «ein Freudentag».

Max Eichenberger

max.eichenberger@thurgauerzeitung.ch