Bähnli wird zur Revision gefahren

Für einmal fährt es nicht selbst, das Walzehuser Bähnli. Am Dienstagmorgen wurde es bei der Haltestelle Ruderbach auf einen Lastwagen verladen und in die Revision gebracht.

Seraina Hess
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Wird fast ein halbes Jahr nicht mehr bedient: Die Bähnli-Haltestelle Ruderbach. (Bild: Seraina Hess)

Wird fast ein halbes Jahr nicht mehr bedient: Die Bähnli-Haltestelle Ruderbach. (Bild: Seraina Hess)

RHEINECK. Wenn die Bergbahn Rheineck-Walzenhausen das nächste Mal fährt, ist es Frühling. Seit Montag steht die Bahn still und wird für den Transport vorbereitet. Der Anblick, der sich am Dienstagmorgen bot, lockte manch einen Anwohner der Haltestelle Ruderbach aus dem Haus. Eine Bahn auf dem Lastwagen, das sehe man nicht alle Tage, sagten sie unisono.

900 000 Franken kosten die Revisionsarbeiten. Erneuert wird der Wagenkasten, zudem bekommt das Walzehuser Bähnli einen neuen Anstrich. Das Zahnrad-Bremssystem wird den aktuellen Vorschriften angepasst und das Innenleben des Wagens aufgefrischt. Bis die Bergbahn ab dem 18. April wieder zwischen Rheineck und Walzenhausen verkehrt, fahren Ersatzbusse.

Reaktionen von Pendlern habe es deswegen kaum gegeben, sagt Alexander Liniger, Mediensprecher der Appenzeller Bahnen. Dass die Bahnstrecke für fünfeinhalb Monate brachgelegt wird, darüber ist das Unternehmen selbst nicht glücklich. «Da das Gefährt sehr alt ist, ist die Technik dementsprechend komplex. Es gibt nur sehr wenige Firmen, die sich damit auskennen. Die Reparaturen dauern deshalb eine Weile.»

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