BADMINTON: Ausgeschieden

Die Badmintonvereinigung St. Gallen-Appenzell unterliegt dem Team Argovia im Playoff-Halbfinal der NLA 6:10. Die Niederlage war nach dem Hinspiel abzusehen.

Nicolai Kozakiewicz
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Agung Ruhanda (links) und Dominik Bütikofer gewannen im Hinspiel in St. Gallen das Männerdoppel noch. Im Rückspiel mussten aber auch sie sich geschlagen geben. (Bild: Ralph Ribi)

Agung Ruhanda (links) und Dominik Bütikofer gewannen im Hinspiel in St. Gallen das Männerdoppel noch. Im Rückspiel mussten aber auch sie sich geschlagen geben. (Bild: Ralph Ribi)

Nicolai Kozakiewicz

sport

@tagblatt.ch

Das Ausscheiden gegen Argovia zeichnete sich bereits nach der Niederlage im Heimspiel ab. Mit Ausnahme der knappen Dreisatzniederlage von Agung Ruhanda im Männereinzel gegen den portugiesischen Profispieler Pedro Martins wurden alle Partien in zwei Sätzen entschieden. Die Ostschweizer kamen – mit Ausnahme von Ruhanda – vor allem in den Einzeln nicht wirklich auf Touren. Zudem hatten sie das Pech, dass Männerdoppel-Schweizer-Meister Thomas Heiniger aufgrund einer Fussverletzung nur angeschlagen antreten konnte.

Die Ausgangslage für das Rückspiel vom Sonntag war für die Protagonisten der Badmintonvereinigung somit klar: Sie brauchten nebst der Wiederholung der Teilerfolge vom Vortag zwei zusätzliche Siege, um die Chancen auf den Einzug in den Playoff-Final zu wahren. Es wäre die sechste Finalteilnahme in Serie gewesen. Trotz deutlich grösserer Gegenwehr in den Herreneinzeln, insbesondere durch Dominik Bütikofer und Christoph Heiniger, gingen wieder alle drei Einzel an die Aargauer. Eine Hypothek, welche für eine Trendwende letztlich zu gross war. ­Bütikofer und Heiniger scheiterten diesmal jeweils erst im Entscheidungssatz.

Es wäre mehr möglich gewesen

Dass mehr möglich gewesen wäre für St. Gallen-Appenzell, zeigt ein Blick auf die Resultate der beiden Begegnungen. Mit den beiden Herrendoppeln, dem Dameneinzel und dem Mixeddoppel gingen im Rückspiel gleich vier der acht Partien an die Ostschweizer. Diese Ergebnisse verdeutlichen das ähnliche Niveau der beiden Halbfinalgegner. Zudem hinterlassen die Ergebnisse bei den Ostschweizern den fahlen Nachgeschmack, dass sie eine Chance verpasst haben am vergangenen Wochenende. Insbesondere im Hinspiel fehlte ihnen der Siegeswille. Im zweiten Halbfinalspiel zwischen Uzwil und Yverdon kam es derweil zu einer Überraschung. Uzwil, welches die Qualifikation auf dem ersten Rang beendete, startete als Favorit in die Begegnung. Es erlebte dabei eine Reprise der unglücklichen Halbfinalniederlage aus dem Vorjahre. In gleich fünf der insgesamt neun verlorenen Partien unterlag der Traditionsclub erst im Entscheidungssatz. Erstmals seit langem steht somit in diesem Jahr keine Equipe aus der Ostschweiz im Endspiel um die Schweizer Meisterschaft im Clubwettbewerb.

Das Final zwischen Argovia und Yverdon wird am kommenden Samstag und Sonntag ausgetragen. Argovia geht dabei als leichter Favorit in den Final.