Bademeister fliegt aus Badi

EBNAT-KAPPEL. In der Badi Ebnat-Kappel hängt der Haussegen schief: Hansjörg Pfister, seit zehn Jahren Bademeister, muss Ende Saison seines Sessel räumen, weil er sich gegen ungesetzliche Arbeitsbedingungen gewehrt hat, wie er sagt. Die Genossenschaft Schwimmbad dagegen spricht von zerstörtem Vertrauen.

Drucken
Teilen

EBNAT-KAPPEL. In der Badi Ebnat-Kappel hängt der Haussegen schief: Hansjörg Pfister, seit zehn Jahren Bademeister, muss Ende Saison seines Sessel räumen, weil er sich gegen ungesetzliche Arbeitsbedingungen gewehrt hat, wie er sagt. Die Genossenschaft Schwimmbad dagegen spricht von zerstörtem Vertrauen.

Den Auslöser des Streits ortet Pfister in der zweiten Etappe des Umbaus im Winter 2009/2010. Da seien «massive Baufehler» gemacht und Steuergelder ins Wasser geworfen worden. Nachdem er als Mitglied der Baukommission nicht gehört worden sei, sei er aus dem Gremium ausgetreten. Gegen die verlängerten Arbeitszeiten am Wochenende habe er sich gewehrt, ebenso die Badeaufsicht als ungenügend taxiert. Wegen der verlängerten Arbeitszeiten sei er auch an den Gemeinderat gelangt: Statt einer Antwort erhielt er daraufhin die Kündigung der Genossenschaft Schwimmbad Ebnat-Kappel. (sas)

Aktuelle Nachrichten