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AUSZEICHNUNG: Integration am Schäflisberg

Das Alterszentrum am Schäflisberg hat den Ostschweizer Integrationspreis erhalten. Gestern wurde der symbolische Preis angeliefert und mit einem Apéro gefeiert.
Matthias Fässler
Andreas Vogel, Pascal Becker und Christina Granwehr (von links) mit dem Integrationspreis 2018. (Bild: Matthias Fässler)

Andreas Vogel, Pascal Becker und Christina Granwehr (von links) mit dem Integrationspreis 2018. (Bild: Matthias Fässler)

Matthias Fässler

matthias.faessler@tagblatt.ch

Der Saal im Alterszentrum Schäflisberg an der Felsenstrasse war gestern Morgen bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Seniorinnen und Senioren und das Personal, sie alle lauschten der Rede der Direktorin Christina Granwehr.

Anlass ist der Ostschweizer Integrationspreis, den das Alterszentrum am Schäflisberg am 12. März im Pfalzkeller erhalten hat. Regierungsrat und Jurymitglied Martin Klöti lobte in seiner Laudatio die «langjährige und sorgfältige Integrationsarbeit» der Institution. Nun wurde der symbolische Preis, ein 50 Kilogramm schwerer Nagelfluhstein, im Alterszentrum präsentiert und mit einem Apéro und einer Ansprache gefeiert. Dass das Alterszentrum den Preis erhalten hat, freut Granwehr. «Der Preis zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.» Gerade ein Alterszentrum sei prädestiniert für Nischenarbeitsplätze für Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf, sagt sie. «Die älteren Menschen zeigen sehr viel Verständnis und Geduld.»

Ein Preis für erfolgreiche Arbeitsintegration

Auch Andreas Vogel und Pascal Becker standen im Publikum. Nicht ohne Stolz. Denn bei der Vergabe des Integrationspreises ging es auch um sie. Sie beide üben eine der Arbeitsstellen aus, für die das Alters- und Pflegeheim ausgezeichnet wurde.

Andreas Vogel arbeitet bereits seit 14 Jahren im Schäflisberg. In der Küche kümmert er sich um den Abwasch und bringt die Essenswagen zu den Bewohnern. Eigentlich hätte er Ferien, für die Preisübergabe ist er extra gekommen. «Ich bin sehr stolz auf den Preis. Das Bild der Übergabe im Pfalzkeller habe ich all meinen Bekannten und Verwandten gezeigt», sagt er. Ähnlich tönt es bei Pascal Becker, der im technischen Dienst für das Reparieren von Rollstühlen, Rollatoren und Betten zuständig ist. «Am liebsten repariere ich aber die Fernseher», sagt er. Ebenfalls im Alterszentrum arbeiten Personen der Valida, einem Verein für Menschen mit Unterstützungsbedarf. Sie sind für die Wäsche zuständig und werden von Gruppenleitern betreut.

Der Integrationspreis wird seit 2008 vergeben. Anfangs unter der Schirmherrschaft der Ausbildungsstätte Auboden wird er seit 2016 von Forum.Integration im Pfalzkeller vergeben. Mit dem Wanderpreis, der alle zwei Jahre verliehen wird, werden Unternehmen ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise für die Erstintegration von Menschen mit Lernschwierigkeiten in den ersten Arbeitsmarkt engagieren. Neben dem Alterszentrum waren sieben weitere Institutionen nominiert, wie etwa die Bäckerei-Konditorei Beck Beck aus Wittenbach, die Alterssiedlung Kantengut in Chur oder das Hotel Wolfensberg in Degersheim.

Der Preis sei an der Felsenstrasse gut aufgehoben, sagte Granwehr in ihrer Rede. «Der Steinbrocken ist aus Nagelfluh. Genauso wie die Steinschicht, auf der die Felsenstrasse und das Alterszentrum gebaut wurden.»

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