Austoben im Witenwald

RORSCHACH/GOLDACH. Zum zweitenmal führte das Schweizerische Rote Kreuz zusammen mit der Cevi Jungschar Rorschach und dem Cevi Goldach im Witenwald einen Erlebnistag für Kinder durch.

Rudolf Käser
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Legende mag (Bild:)

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Rorschach/Goldach. 16 Kinder aus Rorschach und Goldach brachen am Samstag in den Witenwald auf. Hier erwartete sie ein Erlebnistag mit Abenteuern und Spielen, die sie sonst eher selten erleben können. Posten mit den Figuren Balu und Baghira aus dem Dschungelbuch, Schlangenbrot backen, ein Film in Anlehnung an den Trickfilm Ice Age und vieles andere gehörten dazu. «Sinn und Zweck des Erlebnistages ist es, den Kindern aufzuzeigen, dass es neben Computer oder Fernsehen auch gute Spiele gibt», sagte Kathrin Gabathuler, Leiterin der Regionalstelle St. Gallen und Rheintal des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) Kanton St. Gallen. Ein wichtiger Aspekt sei auch, den Kindern Möglichkeiten der Freizeitgestaltung zu zeigen, die sie sonst in ihrem Elternhaus nicht haben. Dies sei in Zusammenarbeit mit sozialen Institutionen geschehen.

Grenzenloser Einfallsreichtum

Neben vorgegebenen Posten mit Spielen und Geschicklichkeitsaufgaben durften die Kinder frei spielen. Dabei war ihr Einfallsreichtum grenzenlos. So konstruierten zwei Kinder einen fast echten Rasenmäher und vier andere bugsierten einen grösseren Ast über den Bach. Rennen, Klettern und vieles mehr, unbekümmert und fröhlich tobten sich die Kinder aus. Viel Spass hatten sie auch beim Backen von Schlangenbrot oder beim Grillieren. Und natürlich kam das leckere Dessert nach dem Mittagessen gut an. Die Kinder genossen es, in eine Welt aus Spass und Abenteuer einzutauchen.

Mit Cevi ins Filmchaos

Bei der Durchführung des Erlebnistages halfen die Cevi Jungschar Rorschach und der Cevi Goldach. So stand der Nachmittag ganz im Zeichen eines Geländespiels. «Filmchaos» lautete dessen Vorgabe. In der Filmhandlung konnten sich die Kinder beispielsweise mit viel Geld – in Anlehnung an den Geizkragen Dagobert Duck – loskaufen. Oder Harry Potter zauberte sich an einen falschen Ort, von wo er sich ebenfalls loskaufen konnte. Mit spannenden Spielen und Rätseln halfen die Kinder den Filmhelden aus dem Filmchaos. «Ich bin der Sänger», rief ein Bub. «Und ich der Schauspieler», begehrte ein anderer diese Rolle für sich. Asterix und Obelix und andere Kultfiguren dienten dazu, sich ein Filmstück selber aufzubauen. Dabei konnten die Kinder mit Rennen, Hänge hinaufklettern und Springen sich nach Herzenslust bewegen. Und das fanden alle herrlich.

Für Kathrin Gabathuler war dieser zweite Erlebnistag ein Erfolg. Sie hofft, dass für einige Kinder das «Wow-Erlebnis» vielleicht dazu führt über einen Besuch beim Cevi nachzudenken.

Hänge hochkraxeln, klettern, rennen: Die Kinder genossen es, sich unbeschwert im Witenwald auszutoben. Viel Einfallsreichtum bewiesen sie beim freien Spielen. So gelingt es mit vereinten Kräften, einen schweren Ast über den Bach zu hieven. (Bilder: Rudolf Käser)

Hänge hochkraxeln, klettern, rennen: Die Kinder genossen es, sich unbeschwert im Witenwald auszutoben. Viel Einfallsreichtum bewiesen sie beim freien Spielen. So gelingt es mit vereinten Kräften, einen schweren Ast über den Bach zu hieven. (Bilder: Rudolf Käser)