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AUSSTELLUNG: Mit Collagen die Welt neu ordnen

Die Rheintaler Künstlerin Pele Mathys-Lenzin erschafft mit Collagen neue Wirklichkeiten. Ihre Ausstellung «Klipp & Unklar» ist ab heute im Projektraum Viereinhalb zu sehen.
Pele Mathys-Lenzin vor ihren Kunstwerken im Projektraum Viereinhalb. Diese sind bis Sonntag zu sehen. (Bild: Matthias Fässler)

Pele Mathys-Lenzin vor ihren Kunstwerken im Projektraum Viereinhalb. Diese sind bis Sonntag zu sehen. (Bild: Matthias Fässler)

Wenn sie arbeite, fühle sie sich wie ein spielendes Kind, sagt die Rheintaler Floristin und Gestalterin Pele Mathys-Lenzin. In ihrer mittlerweile fünften Ausstellung zeigt sie ältere und neuere Arbeiten, die sie auch verkauft: Plakate, Bilder und Leuchtboxen.

Ausgangspunkt der Arbeiten war meist ein Bild, das mit verschiedenen Montageelementen wie Zeichnungen, Stickereien und Blumen arrangiert und dann in einer weissen Kiste wieder fotografiert wurde. Der Reiz liege dabei darin, Menschen, Dinge, aber auch gewisse Situationen aus dem Kontext zu reissen, sie neu zu arrangieren und damit neue Geschichten zu erfinden. Mathys-Lenzin gelingt es, ihre Akteure in neue, zufällige, aber doch bewusst gewählte Begegnungen treten zu lassen. Auf einem der Bilder überlagern Kinderzeichnungen und Blumen die Fotografie eines Glacéherstellers, dem die Wimpern eingefroren sind.

Kunst in der ehemaligen Metzgerei

Die Collage-Technik bringt es für Mathys-Lenzin mit sich, dass der Entstehungsprozess der schönste Teil der Arbeit ist. «Eigentlich müsste man die Bilder gar nicht mehr ausstellen», scherzt sie. Doch die Reaktionen der Betrachtenden würden das Werk erst abrunden und damit eine weitere letzte Ebene erschaffen.

Den Projektraum Viereinhalb an der Lämmlisbrunnenstrasse 4 gibt es seit 2014. Die Räumlichkeiten in der ehemaligen jüdischen Metzgerei werden heute als Plattform für lokale Künstler und kreative Köpfe genutzt. (maf)

Klipp & Unklar

Vernissage: heute Do, 17 Uhr;

Fr, 10 bis 21 Uhr;

Sa und So jeweils 10 bis 17 Uhr

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