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AUSSTELLUNG: Marianne Oehler stellt in St.Gallen aus: Mit links zur Künstlerin geworden

Marianne Oehler, die Gattin des bekannten Ostschweizer Unternehmers Edgar Oehler, präsentiert derzeit ihre Bilder in St.Gallen. Malen musste sie die Werke zwangsläufig mit ihrer schwachen Hand.
Michael Zwimpfer
Marianne Oehler zeigt ihre Werke bis Ende Juni im Eingangsbereich der Firma Kellenberger & Co AG. (Bild: Michael Zwimpfer)

Marianne Oehler zeigt ihre Werke bis Ende Juni im Eingangsbereich der Firma Kellenberger & Co AG. (Bild: Michael Zwimpfer)

Seit 2010 ist Marianne Oehler, die Ehefrau des Unternehmers Edgar Oehler, als Künstlerin tätig. Seit vergangenem Freitag stellt sie eine Auswahl ihrer Werke im Eingangsbereich von Kellenberger & Co AG aus. Die Firma befindet sich an der Heiligkreuzstrasse 29 in St. Gallen. Ihre Bilder sind unter ungewöhnlichen Umständen entstanden. Ein prägendes Ereignis, durch das viele das Handtuch geworfen hätten, schien für Oehler der passende Ansporn zu sein.

Erlös geht an Hilfsorganisation

Gemalt hatte Oehler schon früher. Als vierfache Mutter blieb ihr aber wenig Zeit, weshalb sie ihr Hobby nebensächlich betrieb. 2010 erlitt sie bei einem Autounfall eine schwere Verletzung, durch die die Funktion ihres rechten Arms dauerhaft eingeschränkt wurde. Fortan musste sie sämtliche feinmotorischen Tätigkeiten mit der linken Hand ausführen. Aus therapeutischen Gründen riet man ihr, sich eine Beschäftigung zu suchen. So begann Oehler wieder vermehrt zu malen. Von ihrer körperlichen Einschränkung liess sie sich nicht abschrecken.

«Ich habe einfach drauflos gemalt», sagt sie. Ähnlich verfährt sie bei der Auswahl der Motive. Sie lässt sich spontan von dem inspirieren, was sie in ihrer Umgebung wahrnimmt. Deshalb dominieren Tiere und Landschaften ihre Bilder. Das Mischen der Farbe ist für Oehler der spannendste und aufregendste Teil an ihrer künstlerischen Tätigkeit. Das ist auf ihren Werken leicht zu erkennen. Sie strotzen vor kräftigen, vielfältigen Farben. Häufig mischt sie Sand unter, um Struktur und Schichtdicke zu erzeugen.

Einen Teil des Erlöses der verkauften Bilder spendet Oehler an die Hilfsorganisation «Hand für Afrika». Diese hat es sich zum Ziel gemacht, Kindern in Afrika den Zugang zur Schule zu ermöglichen. Die Ausstellung an der Heiligkreuzstrasse 29 dauert bis Ende Juni und ist von Montag bis Freitag, 8 bis 12 und von 13 bis 17 Uhr, geöffnet.

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