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Aussenbecken bleibt Option

Gossau Nach der Wahl von Markus Mauchle (CVP) zum neuen Parlamentspräsidenten wurde Gallus Hälg (SVP) mit 27 Stimmen zum Vizepräsidenten gewählt. Auch hat das Parlament an der sogenannten konstituierenden Sitzung seine Stimmenzähler neu bestellt: Es übernehmen Silvia Galli Aepli (FDP) und Erwin Sutter (Flig). Ersatzstimmenzählerin ist Itta Loher (SP).

Mit der Rückkehr von Claudia Martin (SVP) in den Fürstenlandsaal ist der Stadtrat nach der mehrmonatigen Unterbesetzung wieder komplett. Mit Brigitta Mettler (FDP) und Pascal Fürer (SVP) sind zudem zwei neue Gesichter begrüsst worden. Mettler ist für Felix Koller nachgerückt, Fürer für Remo Schelb.

Bereits an der ersten Sitzung im Jahr 2018 gab es wichtige Abstimmungen zum Masterplan Sportanlagen. Sämtliche Parteien unterstützten die Idee des Stadtrates, die Umsetzung in drei Module zu gliedern. Selbst die SP, die sich laut Fraktionspräsident Florian Kobler stets für einen einzelnen Kredit ausgesprochen hatte, erachtet die Aufteilung als sinnvoll. So beschloss das Parlament einstimmig, dem Stadtrat zu folgen und die Kredite für die Module einzeln einzuholen.

FDP und Flig unterliegen CVP, SVP und SP

Weniger Einigkeit bestand beim Raumplan des neuen Hallenbads. Die FDP und die Flig stiessen ins selbe Horn und plädierten dafür, das beheizte Aussenbecken aus den Plänen zu streichen. Die CVP betonte hingegen, ein Aussenbecken würde die Attraktivität des Hallenbads massiv steigern. Die SP ihrerseits sah keinen Grund, die Option Aussenbad jetzt schon zu streichen. Die SVP, die auch bei den Sportanlagen das Wünschbare und das Notwendige voneinander trennen wolle, sprach sich dafür aus, die Architekten mit der Planung eines Aussenbeckens zu beauftragen. Schliesslich bestehe die Chance, mit der Attraktivitätssteigerung die Wirtschaftlichkeit des Hallenbads zu steigern. Die Flig war klar gegen die «Energieschleuder», der FDP war die Investition zu hoch. Schliesslich beschlossen CVP, SVP und SP, dass das Aussenbecken als Option weiterverfolgt wird.

Den weiteren Geschäften gingen fast keine Diskussionen voraus: Einstimmig wurde ein Projektkredit von 190 000 für eine neue Tribüne Buechenwald genehmigt. Die Kanalisation und die Werkleitungen an der Bau-mattstrasse können erneuert werden. Die beiden Kredite in Höhe von zusammen 920 000 Franken waren komplett unbestritten. Bis auf die SP-Fraktion stimmten alle Parlamentarier der Erheblicherklärung des Postulats Hallenbad Rosenau von Felix Koller und Gallus Hälg zu. ( ses)

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