Ausnützungsziffer wird vorerst doch nicht gestrichen

GOSSAU. Nebst dem Durchgangsplatz für Fahrende gab es am Dienstag im Gossauer Stadtparlament noch zwei weitere Vorlagen: die Ausnützungsziffer, die nun doch nicht gestrichen wird, und einen Kredit von gut 900 000 Franken für die Altlastensanierung von Schiessanlagen.

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GOSSAU. Nebst dem Durchgangsplatz für Fahrende gab es am Dienstag im Gossauer Stadtparlament noch zwei weitere Vorlagen: die Ausnützungsziffer, die nun doch nicht gestrichen wird, und einen Kredit von gut 900 000 Franken für die Altlastensanierung von Schiessanlagen.

Parlament folgt Baukommission

Bei der Motion zur Streichung der Ausnützungsziffer folgte das Parlament dem Antrag der Baukommission unter Präsident Thomas Künzle (SVP). Die Motion war vor einem Jahr von Künzles Vorgänger und Parteikollegen Ernst Ziegler eingereicht worden. Das Parlament hatte die Motion damals gegen den Willen des Stadtrats für erheblich erklärt. Künzles Argument, dass die Streichung der Ziffer gerade in Einfamilienhausquartieren das Ortsbild massgeblich verändern könnte, verfing nun jedoch.

Nur eine Teilsanierung

Beim Kredit über 910 000 Franken für die Teilsanierung von Kugelfängen geht es um die stillgelegten Schiessanlagen im Niederdorf und in Arnegg sowie die noch genutzte Kleinkaliberanlage Espel. Alle drei sind mit Schwermetall belastet. Die Baukommission hatte sich für eine Totalsanierung für gut 1,2 Millionen Franken ausgesprochen. Das Parlament sprach sich jedoch wie der Stadtrat für die günstigere Variante aus. (pd/jw)