Ausgliederung Pensionskasse: Gewerbe sagt Ja

Der Gewerbeverband der Stadt St. Gallen spricht sich für die Ausgliederung der städtischen Pensionskasse aus. Diese sei «zeitgemäss und nötig», schreibt der Verband in einer Mitteilung. Er empfiehlt deshalb, bei der Abstimmung vom 22. September ein Ja in die Urne zu legen.

Drucken

Der Gewerbeverband der Stadt St. Gallen spricht sich für die Ausgliederung der städtischen Pensionskasse aus. Diese sei «zeitgemäss und nötig», schreibt der Verband in einer Mitteilung. Er empfiehlt deshalb, bei der Abstimmung vom 22. September ein Ja in die Urne zu legen.

Insbesondere begrüsst das Gewerbe «die Vollkapitalisierung mit dem Instrument der Arbeitgeberbeitragsreserve». Es sei dem Verband bewusst, dass diese Reserve mit Verwendungsverzicht über Jahre nicht angetastet werden könne, heisst es weiter. «Trotzdem besteht in ferner Zukunft die Möglichkeit, dass auf dieses Geld für die Bezahlung der Arbeitgeberbeiträge an die Pensionskasse zurückgegriffen werden kann.» Des weiteren sei der Wechsel vom Leistungs- zum Beitragsprimat «absolut zwingend». Das Leistungsprimat sei nicht mehr finanzierbar.

Nach Meinung des Verbands «liegt dem Stimmvolk nun eine austarierte Vorlage vor». Sowohl Arbeitnehmer wie Arbeitgeber hätten Zugeständnisse gemacht. «Eine Ablehnung würde zu unbekannten und teureren Lösungen führen.» Denn die Verselbständigung müsse trotzdem vollzogen werden. Die finanziellen Folgen für die Stadt und ihre Angestellten seien für diesen Fall nicht absehbar. (pd/hae)

Aktuelle Nachrichten