«Aus personeller Sicht ist es ein kleiner Einsatz»

Nachgefragt

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Heute startet an der HSG die 47. Ausgabe des St.-Gallen-Symposiums. Neben namhaften Exponenten der Privatwirtschaft finden sich in den kommenden Tagen auch politische Akteure wie die estnische Präsidentin Kersti Kaljulaid auf dem Rosenberg ein. Für die Stadtpolizei eine spezielle Situation, wie Sprecher Dionys Widmer erklärt.

Wie viele Mitarbeiter der Stadtpolizei stehen während des St.-Gallen-Symposiums im Einsatz?

Zahlen geben wir aus taktischen Gründen nicht bekannt. Aus personeller Sicht handelt es sich um einen eher kleinen Einsatz.

Welche Aufgaben hat die Stadtpolizei im Rahmen des Anlasses denn zu bewältigen?

Die Stadtpolizei ist zusammen mit weiteren Partnern für die Sicherheit und Ordnung an der Veranstaltung selbst, aber auch in deren Umfeld verantwortlich. Dazu gehört neben dem Veranstaltungsschutz zum Beispiel auch das Verkehrsmanagement.

Welche Partner sind das?

Der Veranstaltungsschutz auf Campus und Umgebung wird durch private Sicherheitsorganisationen in Zusammenarbeit mit uns erbracht. Für den Personenschutz ist die Kantonspolizei zuständig. Auch da bieten wir Unterstützung.

Wie gross ist der zusätzliche Aufwand für die Stadtpolizei? Lässt sich das mit ähnlichen Veranstaltungen wie dem WEF vergleichen? Das St.-Gallen-Symposium lässt sich nicht mit dem WEF vergleichen. Hier gibt es, im Gegensatz zu Davos, kaum völkerrechtlich geschützte Personen, zudem unterscheiden sich die Veranstaltungen auch in Grösse und Dauer. Trotzdem sind während des Symposiums mehr personelle Ressourcen als üblich gefragt, auch weil es zu Nebenveranstaltungen wie Demonstrationen kommt.

Werden angesichts der angespannten Weltlage mehr Polizisten aufgeboten als noch in anderen Jahren?

Je nach Lageentwicklung sind jederzeit Anpassungen am Sicherheitsdispositiv möglich, auch während der Veranstaltung. Aus personeller Sicht gab es in den letzten Jahren kaum Änderungen. Vielmehr haben wir taktische Anpassungen vorgenommen. (ghi)