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AUFWERTUNG: Die Planung geht weiter

Stadt und Kanton treiben im kommenden Jahr die Entwicklung des Areals Hauptbahnhof Nord weiter voran. Welche Ideen aus der Testplanung für das Gebiet umgesetzt werden, ist noch offen. Das Spanische Klubhaus will die Stadt aber vorerst erhalten.
David Gadze
Die Flächen zwischen der Lokremise und dem Fachhochschulzentrum sollen neu bebaut werden. (Bild: Reto Martin (7. August 2015))

Die Flächen zwischen der Lokremise und dem Fachhochschulzentrum sollen neu bebaut werden. (Bild: Reto Martin (7. August 2015))

David Gadze

david.gadze@tagblatt.ch

Das Areal Hauptbahnhof Nord harrt seiner Aufwertung. Die im vergangenen Jahr durchgeführte Testplanung für das Gebiet zeigte die Marschrichtung auf. Gestern haben die Verantwortlichen vor den Medien über den Stand der Dinge und das weitere Vorgehen informiert. Zur wichtigsten Frage, was mit der Häuserzeile zwischen dem Spanischen Klubhaus und dem Fachhochschulzentrum sowie mit dem oberirdischen Parkplatz neben der Lokremise passieren wird, gab es kaum Neuigkeiten. Dort wird eine bauliche Verdichtung angestrebt, aber auch «Freiräume und Grünflächen», sagte Baudirektorin Maria Pappa. Der Stadtrat verfolge die Ansätze aus dem Testplanungsverfahren weiter. Wie diese Flächen konkret gestaltet werden, loten Stadt und Kanton – die Eigentümer der Grundstücke – im kommenden Jahr gemeinsam aus. In ersten Gesprächen hätten sich unterschiedliche Interessen und Bedürfnisse gezeigt, sagte Stadtplaner Florian Kessler. Eine gemeinsame Planung sei aber «von zentraler Bedeutung für die Weiterentwicklung des Areals».

Entwicklung abhängig von der Lösung für die Bibliothek

Dass der aus der Testplanung hervorgegangene Vorschlag eines Hochhauses auf dem Parkplatz realisiert wird, darf aber zumindest bezweifelt werden. Der Kanton hatte bereits kurz nach Abschluss der Testplanung den Sinn eines «Twin Towers» neben der Fachhochschule in Frage gestellt. Was auf beiden Seiten der Lagerstrasse dereinst gebaut wird, sei auch von anderen Dingen abhängig, die «in der Pipeline» seien, sagte Pappa. Etwa von der Frage, ob die Kantons- und Stadtbibliothek ins Union-Gebäude zügeln werde. In diesem Fall könnten die Räume in der Hauptpost für die Bildung genutzt werden, was sich wiederum auf die Bedürfnisse des Kantons für die Fachhochschule im Areal Hauptbahnhof Nord auswirken würde.

Die Pärke an den beiden Enden des Areals können nicht wie geplant umgesetzt werden: Den Garten der Villa Wiesental öffentlich zugänglich zu machen sei keine Option, solange das Grundstück der HRS gehöre, sagte Maria Pappa. Es gebe «Überlegungen», ihr die Grünfläche abzukaufen. Die Villa Wiesental zu kaufen, komme jedoch nicht in Frage. Auch den Baumhain im Spickel zwischen dem Perron 4 des Hauptbahnhofs und der Rosenbergstrasse wird es so nicht geben. Der Stadtrat habe entschieden, die vier Platanen zu erhalten, sagte Projektleiterin Daniella Nüssli. Allerdings müsse dort «die Aufenthaltsqualität verbessert» werden.

Maximal zwei Millionen für Sanierung des Klubhauses

Der Stadtrat stellt sich auch hinter die Sanierung des Spanischen Klubhauses. Das Hochbauamt erarbeitet derzeit eine entsprechende Vorlage. Die Kosten sollen laut Nüssli maximal zwei Millionen Franken betragen. Die Vorlage soll noch in diesem Jahr ins Parlament kommen. Denn die Zeit eilt: Die Betriebsbewilligung läuft im Mai 2018 ab («Tagblatt» vom Samstag).

Eilen tut es auch beim Chiosco, einem südländischen Kiosk, der zwischen im Vorbereich der Fachhochschule stehen soll (Tagblatt von gestern). An den Gesamtkosten von rund 230000 Franken beteiligen sich Stadt und Kanton mit je 40000 Franken. Die restlichen 150000 Franken will der Trägerverein «Chiosco Siciliano» bis 31. Oktober über Crowdfunding zusammentragen. Deshalb steht heute und morgen ein Holzmodell am geplanten Standort. «Es ist ein ambitioniertes Ziel», sagt Thomas Hutter von Architekturbüro Barão-Hutter, das die Idee eingebracht hatte. Dass die Sammelfrist zu kurz sei, denkt er nicht: «Wenn ein solches Projekt in den ersten eineinhalb Monaten keinen Anklang findet, nützt wohl auch eine längere Sammelfrist nichts.»

www.stadtsg.ch/bhfnord

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