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Auf Sieg folgt Niederlage

«Wer die Tore nicht schiesst, bekommt sie», besagt eine alte Fussballweisheit. Diese gilt auch für den FC Goldach: Der Drittligist verliert auf der Stapfenwis 1:3 gegen den FC Rheineck.

Kaum hatte das 3.-Liga-Spiel am Sonntagnachmittag auf der Stapfenwis in Rheineck begonnen, ging die Städtli-Elf nach einem Fehler in der Goldacher Hintermannschaft schon in Führung. Völlig freistehend kam Baumann zum Abschluss und konnte mit der ersten offensiven Aktion die Führung erzielen.

Danach waren es die Goldacher, die versuchten, ihren Fehlstart zu korrigieren. Wie schon so oft in der vergangenen Zeit, zeigte sich dabei einmal mehr, dass mehr Ballbesitz nicht zwangsläufig auch zu mehr Toren führt. Die Seebuben suchten den Ausgleich. Nach einer guten halben Stunde konnte Bargues von der linken Seite den Ball zur Mitte spielen, wo Abdoski stand, das Leder jedoch nur an den Pfosten ablenken konnte. Im Gegenzug war es der wendige Ibrahimi, welcher im Strafraum nur noch durch ein Foul von Renz gestoppt werden konnte. Den fälligen Elfmeter verwertete Chiarello souverän zur 2:0-Führung.

Fehler und verpasste Chancen

Zur zweiten Halbzeit kamen beide Mannschaften unverändert auf den Platz. Goldach drückte auf den Anschlusstreffer. Hanselmann konnte innerhalb weniger Minuten gleich drei Freistösse treten. Obwohl meist gefährlich geschossen, waren allesamt Beute der Rheinecker Abwehr. In der 53. Minuten unterlief Di Gregorio ein grober Fehler, welcher es Abdosik ermöglichte, alleine in Richtung Tor zu marschieren. Seinen Abschluss konnte Dietsche in extremis abwehren, aber nur bis zu Bargues, welcher etwas überrascht war und die Kugel über das leere Tor bugsierte. Nach etwas mehr als einer Stunde gelang Hanselmann durch ein schönes Freistosstor der Anschlusstreffer. Es war die wohl beste Phase der Gelb-Blauen, die sie den 90 Zuschauern auf der Stapfenwis an diesem Nachmittag zeigten. Nach einem herrlichen Querpass von Bargues war es nun der eingewechselte Meister, welcher an Dietsche scheiterte. Und fünf Minuten vor Schluss war es erneut Meister, welcher aus einer aussichtsreichen Position die Chance zum Ausgleich nicht nutzen konnte.

Rheineck spielte effizienter

Die Rheinecker waren an diesem Sonntag weitaus effizienter als ihre Gegner und brauchten wenig Gelegenheiten, um diese in Tore umzumünzen. So auch vier Minuten vor Schluss, als Baumann der Goldacher Abwehr entwischte und nach einer tollen Einzelleistung zum entscheidenden 3:1 für das Heimteam einschieben konnte.

Mit dieser Leistung konnten die Goldacher Fussballer nicht an ihren Sieg von vor einer Woche anschliessen (Tagblatt-Ausgabe vom 13. Oktober). Der 3:0-Sieg gegen den FC Widnau bleibt für die Gelb-Blauen damit bisher der einzige Sieg der laufenden Saison. (nd/lim)

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