Auf lauschigen Schulwegen unterwegs

RORSCHACH. Bildungsschauplätze in der Stadt Rorschach: Etwa 20 Interessierte wollten diese kennenlernen. Geführt von Schulratspräsident Guido Etterlin und den Schulräten Ariane Thür Wenger und Sahin Deniz besuchten sie Schulanlagen.

Gisela Tobler
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Stadtwanderer lauschen beim Schulhaus Burghalde den Ausführungen von Schulrätin Ariane Thür Wenger. (Bild: Gisela Tobler)

Stadtwanderer lauschen beim Schulhaus Burghalde den Ausführungen von Schulrätin Ariane Thür Wenger. (Bild: Gisela Tobler)

Treffpunkt war beim Sekundarschulhaus Waisenhausstrasse. Organisiert worden war der Anlass von der SP Rorschach. Schulratspräsident Guido Etterlin sowie die den Schulratsmitglieder Ariane Thür Wenger und Sahin Deniz führten die Interessierten.

Separate Eingänge

Susanne Battaglia erzählte, wie sie Anfang der 1960er-Jahre die Sekundarschule Rorschach besucht habe, als Mädchen und Burschen noch getrennt unterrichtet und sogar separate Eingänge benutzen mussten. Guido Etterlin erinnerte daran, dass man während der 1990er-Jahre daran gedacht habe, im Schulhaus Burghalde ein Oberstufenzentrum einzurichten. Finanzieren wollte man dies mit einem vermeintlich hohen Erlös aus dem Verkauf des Sekundarschulhauses, das zu exklusivem Wohnraum hätte umgebaut werden sollen. Ein OZ Burghalde sei zwar nach wie vor ein Thema, doch müsse man vorderhand auf eine Realisierung verzichten, da die dafür notwendigen finanziellen Mittel fehlten.

Knackpunkt Heidenerstrasse

Alsdann ging es Richtung Osten, über den Schwärziweg und Langmoosweg zum Schulhaus Schönbrunn. Unterwegs konnte die Wandergruppe feststellen, dass den Kindern mehrheitlich lauschige Schulwege zur Verfügung stehen. Einziger Knackpunkt sei die Überquerung der Heidenerstrasse, «aber wir arbeiten an einer Lösung», versprach der Schulratspräsident.

Das Schulhaus Schönbrunn befindet sich in einem dicht besiedelten Wohngebiet, das sich mit der Überbauung an der Langmoosstrasse nun erneut vergrössert. «Bereits jetzt müssen wir etliche Kinder in andere Schulhäuser einteilen, weil Schönbrunn aus allen Nähten platzt», berichtete Ariane Thür Wenger. «Die Lage wird sich wohl weiter verschärfen.» Dann verwies sie auf den attraktiven Spielplatz, der wie fast alle andern Spielplätze der Rorschacher Schulanlagen ausserhalb der Schulzeiten von der Öffentlichkeit benutzt werden darf. Davon werde rege Gebrauch gemacht, zumal es in der Stadt nur wenige öffentliche Plätze gebe.

Veraltete Haustechnik

Über den Nonnenhügelweg und Klosterweg ging es weiter zum Kindergarten Wachsbleiche, wo Sahin Deniz das Rorschacher Kindergartenwesen erläuterte und Guido Etterlin auf die Investitionen in der Höhe von rund 25 Millionen Franken hinwies, die in den nächsten Jahren getätigt werden müssen. Dringend seien unter anderem die Erneuerung der Haustechnik im Schulhaus Burghalde sowie diverse Innensanierungen.

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