«Auf Augenhöhe mit FDP und Flig»

Neuling

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Die SP hat mit Itta Loher einen vierten Sitz im Gossauer Stadtparlament erobert. Sie will insbesondere Verantwortung für die Schwächeren in der Gesellschaft tragen.

Sind Sie aufgeregt auf Ihre erste Stadtparlamentssitzung?

Nein, ich bin erwartungsvoll. Vor allem freue ich mich, dass am 10. Januar mit meiner Parteifreundin Monika Gähwiler erstmals ein Parteimitglied der SP zur Präsidentin des Stadtparlamentes gewählt werden wird.

Wie bereiten Sie sich vor?

Zusammen mit dem Vorstand und anderen Parteimitgliedern haben wir die Geschäfte besprochen. Ich fühle mich gut beraten und integriert, muss aber noch diverse Reglemente, Studien und weitere Papiere lesen. Zu meinen Vorbereitungen gehörte unbedingt ein Parlamentsbesuch, um mir ein Bild von den Abläufen zu machen, aber auch um mir den Umgangston unter den Volksvertreterinnen und -vertretern anzuhören.

Was erhoffen Sie sich durch Ihre Mitwirkung?

Die allergrösste Hoffnung ist ganz einfach – und doch so visionär: Ich möchte an einer solidarischen und schöpfungsliebenden Gesellschaft mitbauen; an einer lebens- und liebenswerten Stadt Gossau.

Gibt es ein Thema, das Sie besonders bewegt? Weshalb?

Ich teile den Wunsch des Stadtpräsidenten, dass Gossau mehr Stadt und weniger Dorf sein soll: Mit einer aktiveren Integration der älteren und jüngsten Mitmenschen, der Zugezogenen und des Langsamverkehrs. Als Parlamentarierin trage ich Verantwortung, insbesondere auch für die Schwächeren unserer Gesellschaft.

Was sagen Sie zur neuen Sitzverteilung?

Der Sitzgewinn war wichtig und bringt uns auf Augenhöhe mit der FDP sowie der Flig. Wir können uns noch kräftiger für soziale Gerechtigkeit, Umwelt, Bildung und Kultur einsetzen und hoffen dabei auf die Unterstützung der christlich denkenden Ratsmitglieder. (red)

In loser Reihenfolge werden hier die neuen Gossauer Stadtparlamentarier vorgestellt.