Auch weniger Geld für Frauenhaus und Kinderschutzzentrum

ST.GALLEN. Das St.Galler Frauenhaus, das Kinderschutzzentrum und weitere Einrichtungen für schutzbedürftige Personen erhalten ab 2016 weniger Geld. Im Rahmen der Sondersession hat das Kantonsparlament am Dienstag einer Sparmassnahmen von 200'000 Franken zugestimmt.

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Die Fraktion von SP und Grünen versuchte, die Massnahme zu verhindern. Diverse Rednerinnen und Redner unterstrichen die Wichtigkeit des Frauenhauses. Die Betreuungsplätze im Frauenhaus reichten heute schon nicht aus, Einsparungen könnten nur durch Personalabbau realisiert werden. Der Streichungsantrag wurde vom Kantonsrat mit 71 zu 44 Stimmen abgewiesen. (sda)