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Auch in der Stadt ein Brauch

Ritual Dompfarrer Beat Grögli sei es zu verdanken, dass in den Backstuben Schwyter und Gschwend am Agathatag frühmorgens Brot und Brötchen gesegnet werden, heisst es seitens der Bäckereien. Er habe den Anstoss gegeben, die früher eingeschlafene Tradition wieder aufleben zu lassen. Grögli komme gegen 5.30 Uhr und segne nicht nur das Brot, sondern auch gleich alle anwesenden Mitarbeitenden. Es gebe jeweils eine kurze Andacht in der Backstube. Die gesegneten Brote – versehen mit einem eingeschnittenen Kreuz – gehen danach zum Verkauf in die Läden. Man kann aber auch ein ungesegnetes Brot in eine der Pfarreikirchen bringen und dort segnen lassen. Mancherorts wurde die Segnung bereits an Maria Lichtmess (Kerzensegnung) am 2. Februar vorgenommen. In der Kirche Rotmonten fällt die Brotsegnung auf den morgigen Dienstags-Gottesdienst. Besucherinnen und Besucher bringen eigene Brote mit. Im Riethüsli wird am Donnerstag Brot gesegnet. Alle Angefragten unterstreichen, dass es bei der Segnung weniger um die Erinnerung an Agathens Schicksal geht, sondern vielmehr um den Dank an Gott für unser tägliches Brot. (B.S.G.)

Angaben zu den Segnungen auf den Webseiten der Pfarreien.

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