Auch anderen Standort prüfen

Die geplanten Alterswohnungen im Riethüsli geben weiter zu reden. SP-Stadtparlamentarierin Doris Königer hat dem Stadtrat dazu kritische Fragen gestellt.

Drucken
Teilen
Gegenüber der GBS an der Demutstrasse sollen Alterswohnungen entstehen. (Bild: Urs Bucher)

Gegenüber der GBS an der Demutstrasse sollen Alterswohnungen entstehen. (Bild: Urs Bucher)

Die geplanten Alterswohnungen an der Demutstrasse im Riethüsli beschäftigen bald wieder den Stadtrat. Stadtparlamentarierin Doris Königer (SP) hat dem Stadtrat dazu eine Einfache Anfrage eingereicht. Sie will vom Stadtrat wissen, ob die damalige Umzonung der Parzellen von einer Grünzone in eine Zone für öffentliche Bauten und Anlagen den aktuellen Entwicklungen noch gerecht werde. Damals sei man noch davon ausgegangen, dass im Sockelgeschoss ein Spitex-Stützpunkt entstehen soll. Die Spitex sei nun nicht mehr am Projekt interessiert. Königer fragt deshalb, ob das Areal nicht eher in eine Wohn- oder Wohngewerbezone umgezont werden müsste. Ausserdem will sie wissen, ob eine Umzonung für ein ursprünglich nicht bewilligtes Gebäude überhaupt rechtens sei.

Gegen Entscheid rekurriert und gewonnen

In ihrer Einfachen Anfrage geht die SP-Stadtparlamentarierin ausserdem darauf ein, dass die Stadt im Besitz von Liegenschaften zwischen der Teufener Strassen und der neuen Schienenführung der Appenzeller Bahnen ist. Sie will wissen, ob sich dieses Areal nicht besser für altersgerechtes Wohnen eignen würde. Schliesslich fragt Königer, ob die Stadt für einen neuen Standort zur Realisierung des Projekts ein Wettbewerbsverfahren verlangen könnte.

Nachdem die Baubewilligung für den geplanten dreigeschossigen Bau im Sommer 2014 abgelehnt worden war, hatte die Bauherrschaft gegen diesen Entscheid beim Verwaltungsgericht Rekurs eingelegt – und Recht bekommen. (ghi)