Auch Ärzte lassen es spriessen

Die Movember Fondation will mit Schnäuzen auf Gesundheitsrisiken bei Männern hinweisen. Das Kantonsspital St. Gallen unterstützt die Aktion.

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Ärzte des Kantonsspitals St. Gallen tragen im November Schnauz. (Bild: pd)

Ärzte des Kantonsspitals St. Gallen tragen im November Schnauz. (Bild: pd)

Ein kräftiger Schnauz steht gemeinhin für Männlichkeit und Potenz. Diese Eigenschaften nutzt die in Australien gegründete Movember-Foundation, um auf Gesundheitsrisiken bei Männern aufmerksam zu machen und gleichzeitig spenden zu sammeln. Dies, um die Forschung bei Prostata- und Hodenkrebs voranzutreiben.

Am Kantonsspital St. Gallen gehört die Behandlung von Prostatakrebs gemäss Mitteilung zum Alltag. Die Uro-Onkologie des Kantonsspitals St. Gallen beteiligt sich deshalb dieses Jahr bereits zum zweiten Mal an der Movember-Aktion. Das bedeutet, dass sich Mitarbeitende während dieser Zeit einen Schnauz wachsen lassen, um auf die Aktion hinzuweisen und Spenden zu generieren.

Gute Heilungschancen

Prostatakrebs ist die am häufigsten diagnostizierte Krebsart bei Männern, wie es in der Mitteilung des Kantonsspitals St. Gallen weiter heisst. Hodenkrebs komme am häufigsten bei jungen Männern zwischen dem 18. und 30. Lebensjahr vor. Dank der medizinischen Entwicklung und Forschung könnten heute jedoch rund 90 Prozent der vom Hodenkrebs betroffenen Männer geheilt werden.

Onkologen als Vorbild

Bislang hat das Team Kantonsspital gemäss Internet rund 7800 Franken gesammelt und ist damit in der Teamwertung schweizweit auf dem dritten Rang. Im vergangenen Jahr kamen insgesamt über 9000 Franken zusammen. Die Uro Onkologie des Kantonsspitals hofft nun auf Unterstützer und Nachahmer der Aktion. (pd/roh)

Team Kantonsspital: ch.movember.com/team/1553257