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AU: Totalsperrung der Rheinbrücke

Die Rheinbrücke zwischen Au und Lustenau muss laut dem Kanton aufgrund ihres schlechten Zustands dringend saniert werden. Deshalb wird sie ab dem 11. Juli für voraussichtlich sieben Wochen gesperrt.
Der Grenzübergang zwischen Österreich und der Schweiz bleibt im Sommer für einige Wochen geschlossen: Die Brücke im Hintergrund wird saniert. (Bild: Benjamin Manser)

Der Grenzübergang zwischen Österreich und der Schweiz bleibt im Sommer für einige Wochen geschlossen: Die Brücke im Hintergrund wird saniert. (Bild: Benjamin Manser)

AU. Die Rheinbrücke Au-Lustenau wurde 1957 als eine der ersten Spannbetonbrücken in Österreich erbaut. "Der Asphalt-Fahrbahnbelag auf der Rheinbrücke befindet sich in einem äusserst schlechten Zustand und soll mit einer Beton-Fahrbahn ersetzt werden", schreibt die St.Galler Staatskanzlei in einem Communiqué. Gleichzeitig seien am Widerlager Seite Lustenau verschiedene Instandsetzungsmassnahmen erforderlich.

Der Baubeginn der Instandsetzungsarbeiten an der Rheinbrücke erfolgt laut der Mitteilung am 11. Juli. "Diese Arbeiten zur Instandsetzung des Fahrbahnbelags erfordern eine Totalsperre für den Kfz-Verkehr. Die Sperre der Rheinbrücke Au-Lustenau soll daher am 11. Juli 2016, 0 Uhr eingerichtet werden", heisst es in der Mitteilung. Der Langsamverkehr wird während der Bauarbeiten aufrechterhalten. Die Dauer der Sperre beträgt voraussichtlich sieben Wochen und endet Ende August. Bei Schlechtwetter könne sich die Fertigstellung verschieben, womit sich die Bauzeit verlängern würde, so die Staatskanzlei.

Grenzübergreifende Planung
Bei der Rheinbrücke handelt es sich um eine Grenzbrücke im Zuständigkeitsbereich des Kantons St.Gallen und des Landes Vorarlberg. Die Instandsetzung der Brücke wird daher vom Land Vorarlberg in enger Abstimmung mit dem Kanton St.Gallen durchgeführt, wie die Staatskanzlei schreibt. Im Rahmen der Brückeninstandsetzung seien zusätzlich Bauarbeiten auf dem Zollamtsplatz Au und am Kreuzungsbereich L 204 / L203 beim Zollamt Lustenau vorgesehen.

In den vergangenen Monaten wurde unter Einbezug eines Verkehrsplaners sowie von Zollverwaltungen, Behörden, Gemeinden und Wirtschaft eine Verkehrsabwicklung erarbeitet. Infolge der geplanten Sperre der Rheinbrücke Au-Lustenau bleibt auch die Zollabfertigung beidseits der Brücke geschlossen, wie die Staatskanzlei meldet. Der PKW-Verkehr wird sich auf die angrenzenden Grenzübergänge verlagern. Als einziger Übergang wird der Grenzübergang Hohenems-Diepoldsau während 24 Stunden besetzt sein. Mehrwertsteuerrückerstattungen können auf der österreichischen Seite in Hohenems oder zusätzlich an Samstagen von 10 bis 18 Uhr in Höchst vorgenommen werden.

Öffentlicher Verkehr betroffen
Für den öffentlichen Busverkehr sind keine Massnahmen zur Priorisierung möglich, wie die Staatskanzlei weiter festhält. Bei starkem Verkehrsaufkommen seien insbesondere die grenzüberschreitenden Buslinien Dornbirn-Lustenau-Heerbrugg und Hohenems-Diepoldsau-Heerbrugg direkt betroffen, und die Anschlüsse an den Umsteigeknoten Heerbrugg, Dornbirn und Hohenems seien nicht gesichert. Die Autofahrer werden in der Mitteilung aufgefordert, während der Sperrung die Hauptachsen im grenzüberschreitenden Raum zu meiden und dem öffentlichen Busverkehr Vortritt zu gewähren.

Massnahmen für den Güterverkehr

Der Güterverkehr soll gemäss der Mitteilung bereits ab dem 9. Juli umgeleitet werden. "Die Vertreter der Ostschweizer und Vorarlberger Transportwirtschaft werden bereits über die geplante Änderung der Zollabfertigung und Öffnungszeiten informiert und haben die Bereitschaft zur konstruktiven Zusammenarbeit bekundet", meldet die Staatskanzlei. Weitere Informationen sind bei den zuständigen Zollämtern oder im Internet der beiden Zollverwaltungen zu finden. Zur Unterstützung der Zollabfertigung und des Verkehrsflusses werden gemäss dem Communiqué bei mehreren Grenzübergängen und neuralgischen Verkehrspunkten Einweiser aufgeboten. Auf den Umleitungsstrecken sei eine umfangreiche Hinweisbeschilderung geplant.

"Der Kanton St.Gallen und das Land Vorarlberg bemühen sich, die Verkehrseinschränkungen so gering wie möglich zu halten und danken den Verkehrsteilnehmenden für ihr Verständnis. Trotz aller Bemühungen werden Behinderungen unvermeidlich sein, deshalb werden die Verkehrsteilnehmenden angehalten, bei Möglichkeit auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen", heisst es abschliessend. (pd/red.)

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