Aspiranten kontrollieren Fahrzeuge

Ein Auto nach dem anderen trifft auf dem Spelteriniplatz ein. Dort warten die Aspiranten der Polizeischule Amriswil in orangen Uniformen. 43 von ihnen übten gestern im Rahmen ihrer Ausbildung und unter der Aufsicht von 15 Instruktoren den Ablauf von Verkehrskontrollen.

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Polizeiaspirantin Tamara Pfister. (Bild: Janina Gehrig)

Polizeiaspirantin Tamara Pfister. (Bild: Janina Gehrig)

Ein Auto nach dem anderen trifft auf dem Spelteriniplatz ein. Dort warten die Aspiranten der Polizeischule Amriswil in orangen Uniformen. 43 von ihnen übten gestern im Rahmen ihrer Ausbildung und unter der Aufsicht von 15 Instruktoren den Ablauf von Verkehrskontrollen. Unter die Lupe genommen wurden Führer- und Fahrzeugausweise sowie der technische Zustand der Fahrzeuge wie Pneus, Lenkung und Beleuchtung. Eingehendere Kontrollen schlossen Alkohol- und Drogenschnelltests oder einen Blick in den Kofferraum ein. «Das Ziel der Übung ist nicht, möglichst viele Tatbestände aufzudecken, sondern den Ablauf zu üben und Sicherheit darin zu bekommen», sagt Instruktor Thomas Hefti. Die Autofahrer würden meist Verständnis dafür aufbringen. «Und einige sind nervöser als wir», sagt Polizeiaspirantin Tamara Pfister. Sie habe am Anfang ein etwas mulmiges Gefühl gehabt. Die Übung sei aber auch interessant und abwechslungsreich gewesen. «Das Wichtigste ist das Vertrauen zum Kameraden», sagt sie, die später gerne als Verkehrspolizistin arbeiten würde.

Insgesamt wurden 324 Fahrzeuge kontrolliert, darunter auch Lieferwagen und Töffs. «Nicht gerade im Rahmen» nennt Thomas Hefti das Resultat der Kontrollen: Ein Lenker wurde in angetrunkenem Zustand angetroffen, zwei standen unter Drogeneinfluss, eine Person wurde verhaftet. Weiter kam es zu 40 Ordnungsbussen und zehn Verzeigungen. (jag)