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ARTENVERLUST: Artenreichtum in der Region

Rote Listen verheissen nichts Gutes. Viele heimische Tier- und Pflanzenarten sind stark gefährdet. Für den Artenschutz braucht es auch Artenkenntnis. Ein Auszug der regionalen Artenvielfalt.
Christina Vaccaro

Christina Vaccaro

christina.vaccaro@tagblatt.ch

Ein Drittel der über 45000 in der Schweiz vorkommenden Arten an Tieren, Pflanzen, Pilzen und Flechten sind gefährdet. Artenvielfalt ist neben der Genetischen Vielfalt und der Lebensraumvielfalt eine wichtige Säule der Biodiversität. Verschwinden die Lebensräume durch Eingriffe in die Natur, verschwinden auch dadurch heimatlos gewordene Tier- und Pflanzenarten. Städte wachsen und Flächen werden verbaut. Auch die Intensivierung der Landwirtschaft, die Einbringung von zu vielen Nährstoffen und die Trockenlegung von vielen Gebieten sind ein akutes Problem. Insbesondere Arten wie die Sibirische Schwertlilie oder die Geburtshelferkröte, die auf feuchte Standorte und Wasser angewiesen sind, sind häufig stark gefährdet oder vom Aussterben bedroht. Der Klimawandel verursacht zusätzlich eine Veränderung der Lebensräume. All das führt zu grossen Belastungen der heimischen Flora und Fauna.

Artenschutz: Man schützt nur, was man kennt

Ohne Artenkenntnis gibt es keinen Artenschutz. In diesem Themenschwerpunkt soll die Artenvielfalt der Region Rorschach vorgestellt und ihr Reichtum vermittelt werden. Die meisten der vorgestellten Arten sind streng geschützt.

Hinweis

Weitere Informationen finden Sie unter www.nabu.de und www.pronatura.ch.

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