Armbrustschützen plagen Nachwuchssorgen

Die Armbrustschützen suchen Nachwuchs. Einigen Vereinen drohen die Mitglieder abzuwandern. Auch die Gossauer Armbrustschützen kämpfen um Nachwuchs.

Rudolf Käser
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GOSSAU. An der Delegiertenversammlung des Ostschweizer Armbrustschützenverbandes vom Samstag in Gossau zog sich das Thema «Nachwuchssuche» wie ein roter Faden durch die Traktanden. Verbandspräsident Hans Streuli drückte deutlich aus, was Sorgen bereitet. «Starker Rückgang der Teilnehmer an den Nachwuchskursen und beim Nachwuchstreffen sowie Sektionen mit stark schwindenden Mitgliederzahlen bereiten mir Sorgen. Leider weiss ich auch keinen Rat.»

Franz Manser, Präsident des Armbrustschützenvereins Gossau, ist überzeugt, dass der Armbrust-Sport eine sinnvolle Alternative zu schlechten Fernsehprogrammen und anderen Angeboten für Jugendliche ist. Doch Aufgeben wollen die Vereine nicht, auch nicht der ASV Gossau. Das wurde während der Delegiertenversammlung deutlich. Natürlich weiss Franz Manser, dass der Ausbildungsweg und die optimale Handhabung des Armbrust-Sportgeräts über eine längere Phase viel Zeit erfordert.

Während sich einige schweizerische Armbrustschützenverbände Gedanken über Fusionen machen, sieht der Ostschweizer Verband derzeit keinen Handlungsbedarf. Man achte unter den Verbänden, dass sie bezüglich Sektionen und Mitgliederzahlen ausgeglichene Verhältnisse aufweisen. In dieser Beziehung sei der Ostschweizer Verband gut besetzt, wurde betont. Einen breiten Raum nahmen an der Delegiertenversammlung im Restaurant Apropos in Gossau die Ehrungen ein.