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«Arkadia»-Blech setzt Zeichen

Der Verein Südkultur suchte im Frühjahr Konzeptvorschläge für Bus-Wartebereiche und Plakataushänge. Nun stehen die Gewinnerprojekte des Baukultur-Wettbewerbs fest.
Rang 2: Das Projekt Pflaster der GründerMeibohm Architekten (Anika Gründer, Johanna Meibohm, Florian Kirfel) aus Weimar.

Rang 2: Das Projekt Pflaster der GründerMeibohm Architekten (Anika Gründer, Johanna Meibohm, Florian Kirfel) aus Weimar.

16 Gemeinden aus den Regionen Obertoggenburg, Werdenberg und Sarganserland sowie das kantonale Amt für Kultur des Kantons St. Gallen betreiben seit 2006 im südlichen Teil des Kantons St. Gallen gemeinsam Kulturförderung. Organisiert als Verein, will «Südkultur» die Region kulturpolitisch stärken, Projekte fördern und Akzente setzen. So wurden Ende März 2010 unter dem Leitsatz «Baukultur entwickeln» per Ausschreibung «zukunftsträchtige Ideen für hochwertige Kleinarchitektur im öffentlichen Raum» gesucht.

Der Architekturwettbewerb thematisierte aktuelle Anliegen, es wurden zwei Aufgaben für den ländlichen Aussenraum formuliert: Ein «KulturZeiger» sollte in Pfäfers die Funktion einer «Litfasssäule für nichtkommerzielle Kulturplakate» erfüllen, und für Buchs sollte eine angelehnte Lösung für einen «Bus-Wartebereich» entworfen werden.

Identität stiften

Die beiden Objekte mussten konzeptionell verknüpft werden. Die Bauten sollten identitätsstiftend wirken und die Marke «Südkultur» in der Region durch ein einheitliches, innovatives Auftreten stärken.

39 Projekte eingereicht

Die Ausschreibung stiess auf ein grosses internationales Echo. Eine Jury wählte aus 39 Eingaben drei Projekte aus: Prämiert wurden die Entwürfe «Arkadia» des Zürcher Ateliers Barão T.

Hutter vor «Pflaster» der GründerMeibohm Architekten aus Weimar und dem Konzept «luegä – ruebä – schutä» von Di Henning Grahn, Wien.

Als Siegerprojekt überzeugte der Entwurf «Arkadia» von Peter Hutter und Ivo Mendes: Ein Blech, das aus dem Boden stösst, wird zur Fläche, steigt in die Höhe und biegt als Bogen erdwärts.

Der Vorschlag besteche als mögliche Plakatwand oder Bus-Wartebereich mit Funktionalität und Radikalität, heisst es in einer Mitteilung des Vereins. Die Installation stelle ein wiedererkennbares Zeichen dar und könne individuell verwendet werden.

Die eingereichten Arbeiten können ab Mitte August öffentlich besichtigt werden. Ein Prototyp des Siegerprojekts soll im Frühjahr 2011 realisiert werden. (red.)

Das Siegerprojekt Arkadia des Ateliers Barão T. Hutter (Peter Hutter und Ivo Mendes Barão Teixeira) aus Zürich. (Bilder: pd)

Das Siegerprojekt Arkadia des Ateliers Barão T. Hutter (Peter Hutter und Ivo Mendes Barão Teixeira) aus Zürich. (Bilder: pd)

Rang 3: Das Projekt «Luegä – ruebä – schutä» von Di Henning Grahn, Wien.

Rang 3: Das Projekt «Luegä – ruebä – schutä» von Di Henning Grahn, Wien.

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