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AREALENTWICKLUNG: Stadtrat begrüsst Marschrichtung

Der Stadtrat stellt sich hinter die Strategie zur Entwicklung des Gebiets Hauptbahnhof Nord. Jetzt führt er Gespräche mit Grundeigentümern. Ausserdem wird die Sanierung des Klubhauses geklärt.
David Gadze
Das Gebiet nördlich des Hauptbahnhofs soll in den kommenden Jahren aufgewertet werden. (Bild: Benjamin Manser und Ralph Ribi)

Das Gebiet nördlich des Hauptbahnhofs soll in den kommenden Jahren aufgewertet werden. (Bild: Benjamin Manser und Ralph Ribi)

David Gadze

david.gadze@tagblatt.ch

Fast drei Monate sind inzwischen vergangen, seit die Stadt die Ergebnisse der Testplanung für die Entwicklung des Areals Hauptbahnhof Nord vorgestellt hat. Gestern hat sich nun der Stadtrat zu diesen Ergebnissen und zum weiteren Vorgehen geäussert. Er unterstütze die Gesamtstrategie, die unter anderem eine bauliche Verdichtung zwischen Lagerstrasse und Gleisfeld sowie eine Stärkung des Freiraums und des öffentlichen Raums vorsieht, heisst es in einer Mitteilung.

Der Stadtrat habe jedoch noch keine formellen Entscheide zum weiteren Vorgehen gefällt, betont Stadtplaner Florian Kessler. Diese seien für Herbst zu erwarten. Zunächst fänden Gespräche mit den betroffenen Grundeigentümern statt, von denen viele bereits in die Testplanung involviert waren. Das Ziel sei eine koordinierte Entwicklung des ganzen Areals. Mit dem Kanton, einem der massgeblichen Grundeigentümer, stehe die Stadt schon seit längerer Zeit im Dialog.

Wie geht es weiter mit dem Klubhaus?

Parallel dazu wird «die Sanierung des Klubhauses für den jetzigen Betrieb mit den dafür notwendigsten Massnahmen» geprüft, heisst es in der Mitteilung der Stadt. «Dabei geht es um die Frage, was es braucht, damit das Klubhaus in der heutigen Form weiter betrieben werden kann», sagt Kessler. «Charme und Charakter sollen erhalten bleiben.» Denn die Rückmeldungen aus der Bevölkerung hätten gezeigt, dass diese nicht nur einen Erhalt des Gebäudes, sondern auch des Spanisches Klubhauses als Institution als wichtig erachtet.»

Vor rund einem Jahr hatte die Stadt über die Kosten für die Sanierung des Klubhauses informiert. Um das Gebäude für die nächsten zehn Jahre zu erhalten, müssten zwischen 2,5 und 3 Millionen Franken für die Sanierung des Dachs, der Haustechnik und der Küche investiert werden, hiess es damals. Für einen langfristigen Erhalt, der auch eine umfassende Sanierung der Gebäudehülle bedingen würde, wäre mit Kosten von 4,5 bis 5 Millionen zu rechnen. «Wir müssen jetzt nochmals anschauen, was es braucht, damit der Betrieb in der heutigen Form weitergeführt werden kann», sagt Kessler.

Platz beim Perron 4 anpassen

Ausserdem würden Anpassungen bei der Gestaltung des kleinen Platzes an der Rosenbergstrasse bei der Rathausunterführung geprüft. Vorgesehen ist, im Zuge des Neubaus der Rathausunterführung das Erscheinungsbild des Platzes anzupassen. Die Testplanung sieht dort einen kleinen Baumhain vor. «Wir prüfen nun, ob eine Anpassung aufgrund der bestehenden Interessen und Bedürfnisse, etwa der Veloweg-Verbindung, überhaupt möglich ist.»

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