«Arbeit müsste aufgeteilt werden»

Vier Kandidaten haben sich für die fünf Gemeinderatssitze, die in Untereggen zu vergeben sind, gemeldet. Eine Kandidatur zu wenig. Der Gemeinderatsschreiber Norbert Näf äussert sich zum weiteren Vorgehen.

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Norbert Näf Gemeindeschreiber, Untereggen (Bild: pd)

Norbert Näf Gemeindeschreiber, Untereggen (Bild: pd)

Vier Kandidaten haben sich für die fünf Gemeinderatssitze, die in Untereggen zu vergeben sind, gemeldet. Eine Kandidatur zu wenig. Der Gemeinderatsschreiber Norbert Näf äussert sich zum weiteren Vorgehen.

Ein Kandidat für den Gemeinderatssitz fehlt noch. Was, wenn sich niemand mehr meldet?

Wenn es bei zwei Kandidaten für die drei weiteren Sitze im Gemeinderat (nebst Gemeinde- und Schulpräsidium) bleibt und diese gewählt werden, wird ein zweiter Wahlgang angesetzt. Meldet sich bis zur Eingabe der erneuten Frist zur Einreichung der Wahlvorschläge genau eine Person, kann diese in stiller Wahl gewählt werden.

Gibt es Notlösungen für den Ernstfall?

Falls sich auch in einem allfälligen zweiten Wahlgang kein fünfter Kandidat mehr finden lässt, müssten die vier gewählten Mitglieder des Gemeinderates die Arbeit ab Januar unter sich aufteilen. Zu einem späteren Zeitpunkt würde es zu einem neuen Wahlgang für den offenen Sitz kommen.

Ein temporärer Gemeinderat ist keine Option?

Dies ist rechtlich gar nicht möglich. (sag)