Arbeit für Integration vor Ort verankern

ST. GALLEN. Auch im Linthgebiet ist seit kurzem in jeder Gemeinde eine Ansprechperson für Integrationsfragen benannt. Die Regionale Fachstelle Integration lud kürzlich mit dem kantonalen Kompetenzzentrum Integration und Gleichstellung zu einem ersten Treffen.

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ST. GALLEN. Auch im Linthgebiet ist seit kurzem in jeder Gemeinde eine Ansprechperson für Integrationsfragen benannt. Die Regionale Fachstelle Integration lud kürzlich mit dem kantonalen Kompetenzzentrum Integration und Gleichstellung zu einem ersten Treffen. Die kommunalen Ansprechpersonen setzen sich vor Ort dafür ein, dass die Anliegen der zugewanderten Menschen in der Gemeindepolitik, aber auch in der täglichen Arbeit der Verwaltung mitberücksichtigt werden. Für die Aufgabe wurden meist Behördenmitglieder und Verwaltungsarbeitende bestimmt – sie sind es, die mit den lokalen Gegebenheiten vertraut sind.

Positive Effekte in Uznach

Der Uzner Gemeindepräsident Erwin Camenisch stellt fest, dass sich die Schaffung von optimalen Rahmenbedingungen für die Integration der Zugewanderten sowohl aus wirtschaftlicher als auch aus gesellschaftlicher Sicht positiv auswirken. Mit der regionalen Fachstelle, welche dank den Bemühungen des Gemeinderates Uznach und in Zusammenarbeit mit dem Kanton für das Linthgebiet geschaffen werden konnte, ist eine kompetente Ansprechpartnerin für Integrationsanliegen vor Ort. Sie steht Gemeinden, Institutionen und Privatpersonen für Auskünfte und Projektberatungen zur Verfügung. Diese Zusammenarbeit hat sich bewährt.

Merken, wo der Schuh drückt

Regierungsrat Martin Klöti betonte, dass Integration dort stattfindet, wo Menschen zusammen leben, zusammen arbeiten oder zusammen im Verein sind. Die kommunalen Ansprechpersonen fühlten den Puls ihrer Gemeinde und merkten, wo allenfalls der Schuh drückt. Dadurch werde der Austausch zwischen der kantonalen Ebene und den Gemeinden sicherlich vereinfacht. (red.)

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